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    Stärke Körper, Geist und Seele durch Bewegung
    LAUFMAMALAUF Gründerin Katja Ohly-Nauber verrät, wie positiv sich Bewegung nicht nur auf unsere mentale Gesundheit auswirkt

    Vielleicht ist sie dir schon längst bewusst, die so enge Verbindung von Körper, Geist und Seele. Der engen Verbindung von dem was wir denken, fühlen, tun und den Signalen, die uns unser Körper sendet. Das Postitive ist, so eng wie diese Faktoren zusammenhängen, so sehr können wir sie auch gegenseitig beeinflussen. Wenn völlig zu recht z.B. gerade alles zu viel wird und der Stress so richtig hochkommt, können wir etwas dagegen tun. Sport, besonders an der frischen Luft, wirkt fast immer entspannend und kann den Kopf frei machen und dafür sorgen, dass wir uns wohlfühlen.


    LAUFMAMALAUF Gründerin Katja Ohly-Nauber erklärt die Zusammenhänge von Körper, Geist und Seele und wie wir alles auf einmal durch sportliche Aktivitäten stärken können. 

     

    Wir freuen uns, dass wir Katja Ohly-Nauber auch als Speakerin für unser 4. FÜR SIE College powered by SOCIAL MOMS zum Thema MENTAL CARE am 28. Januar 2021 gewonnen haben – sichere dir gleich dein kostenloses Ticket! On top kannst du 4 Wochen die Onlinekurse von YogaEasy testen!

    Liebe Katja, was ist dein Zen-Geheimnis oder Learning aus vielen Jahren Kindererziehung plus Führungsposition plus persönlichem Engagement als Gründerin?

    Katja: Also zunächst muss ich mich outen: Ich bin definitiv nicht immer in mir ruhend und komplett Zen. Was ich aber über die Jahre gelernt habe: Wir können oftmals nicht direkt etwas an einer stressigen, nervigen, anstrengenden Situation ändern, aber wir können beeinflussen, was wir darüber denken, wie wir uns dabei fühlen und vor allem wie wir darauf mit unserem Verhalten reagieren. Nicht sofort bei einem Stressimpuls reagieren und aus dem Bauch raus agieren, sondern erstmal kurz innehalten und atmen. Mein persönliches Mantra ist: Keep breathing. Das sage ich mir wirklich mehrfach am Tag, immer wenn es eng wird. Damit schaffst du dir den notwendigen mentalen Abstand, um zu reflektieren, was die Situation oder auch dein Gegenüber in dir auslöst und kannst dir kurz überlegen, wie du reagieren willst. In diesem kleinen Freiraum entsteht die Möglichkeit, gesündere, bessere Entscheidungen zu treffen, als wenn wir direkt unter Druck reagieren.

    „Also zunächst muss ich mich outen: Ich bin definitiv nicht immer in mir ruhend und komplett Zen."

    Aber oftmals sind es ja nicht nur stressige Situation, die uns an den Rande des Nervenzusammenbruchs bringen, sondern eher der Umgang mit „schwierigen“ Menschen in herausfordernden Situationen. Mir hilft in solchen Fällen der „Gedanke der besten Intention“. Ich unterstelle erst mal allen Leuten eine gute Intention, auch wenn mir ihr Verhalten, ihre Äußerungen mir gegenüber vielleicht nicht gefallen. Neulich hat mich im Park vollkommen unvorbereitet eine Frau angeschrien, weil sie der Meinung war, ich sei nicht im ausreichenden, coronakonformen Abstand an ihr vorbei gejoggt. Da ist mein Puls auch erst mal hochgegangen. „But before you come to any conclusions, try walking in my shoes …“ heißt es in einem Depeche Mode Song. Ich stell mir dann immer vor, dass dieses Verhalten solcher Leute, ihre Äußerungen und Reaktionen unter den konkreten Umständen und den ihnen verfügbaren Informationen und Ressourcen aus ihrer Sicht totalen Sinn machen. Dass sie von ihrem Blickwinkel betrachtet aus also folgerichtig und logisch agieren. Das nimmt unheimlich Druck aus so einer Konfliktsituation, die andernfalls für unsere Mental Health nicht besonders gut wäre.

    „Mein persönliches Mantra ist: Keep breathing!"

    Und zu deiner Frage mit dem Multitasking: Ja, mein Leben ist voll und mein Kalender jeden Tag eigentlich definitiv zu voll. Ehrlich gesagt sind meine täglichen To-Do-Listen eher Wochen-To-do-Listen – verständlich, dass da abends leider nie alles abgearbeitet ist bzw. ja auch noch neue ad-hoc-Themen dazu gekommen sind. Ich zerfleische mich da aber nicht mehr, sondern bin da mittlerweile gnädiger mit mir selbst geworden. Ich kann mir selbst eingestehen, dass ich trotzdem sehr viel geleistet habe und unter den Rahmenbedingungen (der Tag hat nun mal nur 24 Stunden) das Maximale rausgeholt habe. Ich bin da über die Jahre wirklich sehr viel milder mit mir geworden. Ich glaube sogar, dass diese Art von „Self-Compassion“, also Mitgefühl für uns selbst, wichtiger für unsere Mental Health ist als das klassisch hoch gelobte Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein ist immer an Erfolge gebunden, Selbstmitgefühl dagegen kann ich auch aktivieren, wenn nicht alles rund gelaufen ist.

    Was bedeutet Mental Care für dich?

    Katja: Mental Care machen wir ja für unsere Mental Health. Und mentale Gesundheit bedeutet für mich ein emotionales, psychologischen und soziales Wohlbefinden. Das betrifft also wie wir denken, fühlen und handeln und hat somit Auswirkungen darauf, wie wir mit Stress umgehen, wie produktiv wir sind, wie resilient und selbstwirksam wir agieren können. Leider wird Mental Care bzw. Self Care im weiteren Sinne noch immer damit gleichgesetzt, dass wir ein Schaumbad nehmen, uns einen Kaffee gönnen oder mal kurz auf dem Meditationskissen sitzen. Mentale Gesundheit ist aber Teil eines sehr viel größeren Bildes von Gesundheit, in dem alles zusammenhängt und aufeinander wirkt: Ernährung, Bewegung, Schlaf, persönliche, intellektuelle und professionelle Entwicklung, Spiritualität, soziale Beziehungen und unsere Umgebung. Gerade Mütter sind so eingespannt zwischen Job, Kindern, Ehrenamt, Haushalt und Familie, dass zwangsläufig bestimmte Puzzleteile dieses Bildes vernachlässigt werden. Wenn wir es ernst meinen mit mentaler Gesundheit, dann reicht es definitiv nicht, mal ab und an „was für den Kopf zu machen“. Es bedarf da einer ausgewogenen Intervention in allen Lebensbereichen.

    Wie wichtig ist es besonders in stressigen Zeiten, sich Zeit für sich selbst einzuräumen?

    Katja: Ja, definitiv, damit fängt alles an. Wenn ich mir keine Zeit dafür nehme, dann wird sich auch nichts ändern oder verbessern. Wie heißt es: „If it is important to you, you will find time. If not, you will find excuses.“ Ich will hier keinesfalls klein reden, welchen mannigfaltigen und zeitlich intensiven Ansprüchen Mütter ausgesetzt sind. Aber wenn wir uns nicht selbst wichtig genug nehmen, dann wird es auch keiner für uns tun. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es speziell für uns Mütter unsere persönliche Verantwortung ist, uns Zeit für uns zu nehmen, uns um selbst zu kümmern und uns zur Priorität zu machen. Nur dann können wir auch gute Mütter sein, die sich mit Energie um ihre Kinder und Familien kümmern können. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Energie, Willenskraft und Motivation begrenzte Ressourcen sind. Keiner kann da aus dem Unendlichen schöpfen, die Batterien müssen wieder aufgeladen werden. Und das passiert gerade in Stresszeiten nicht einfach so nebenbei und per Zufall, sondern dafür müssen wir uns bewusst Zeit und Raum geben.

    Wie hast du das selbst die letzten Jahre gehalten oder sogar geschafft?

    Katja: Für mich sind körperliche Bewegung, Sport und Fitness ganz wichtig, um erfolgreich mit Stress umzugehen. Das ist auch einer der wichtigsten Gründe, warum ich LAUFMAMALAUF gegründet habe. Unser „Fitness-Studio im Park“ hält Mütter und Mamas in spe nicht nur körperlich fit, sondern der Sport hat auch deutliche Auswirkungen auf das mentale Wohlbefinden der teilnehmenden Mütter. 

    „Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass Sport dazu beiträgt, Depressionen und Angstzustände zu mildern bzw. zu verhindern."

    Diese Reduzierung von negativen Emotionen hängt mit der erhöhten Ausschüttung von Endorphinen und Serotonin zusammen, die bei sportlicher Aktivität entstehen. Ganz grundsätzlich hilft Sport, unsere Gedanken von negativen Stressfaktoren zu lösen und das unproduktive Gedankenkarussell anzuhalten. Bewegung gibt den meisten Menschen ein Gefühl von Wohlbefinden. Sie fühlen sich danach nicht nur körperlich fitter, sondern schlafen auch besser, haben mehr Energie, sind entspannter und denken positiver über sich und ihr Leben. Sport ist ein absoluter „Mental Booster“!

    Für mich persönlich gehört zum Beispiel das morgendliche Laufen zum festen Tagesrhythmus. Klar halte ich mich damit fit und baue meine Ausdauer aus. Aber neben diesen körperlichen Aspekten ist das Joggen für mich eine Phase, wo quasi ein „Reset“ auf meiner Gehirn-Festplatte passiert, wo sich alles sortiert, ich abschalten kann und danach definitiv glücklicher, positiver und optimistischer den neuen Tag starten kann. Ich würde sogar sagen, dass mich das Laufen gerade an der frischen Luft in der gesamten Coronazeit bei Sinnen gehalten und mir geholfen hat, mit den ganzen negativen Nachrichten klar zu kommen.

    Zeigen Stresssituationen erst wie wichtig mentale Gesundheit ist?

    Katja: Das ist ganz sicher wie der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Wir leben ja heute schon im „Normalbetrieb“ in einer stressige Welt, die – ohne entsprechende Coping-Instrumente  – erheblich an unserer mentalen Gesundheit nagt. Psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen nehmen immer stärker zu. Mittlerweise zählen Depressionen zur drittwichtigsten Diagnose bei Arbeitsunfähigkeit. Tendenz steigend. Natürlich sind wir als Gesellschaft heute auch aufmerksamer und sensibler für psychische Erkrankungen geworden. 


    Früher hat man häufig nicht die psychischen Erkrankungen diagnostiziert, sondern erst die körperlichen Spätfolgen, die sich in Form von Tinnitus, Migräne, Schwindel, Magengeschwüren oder Herz- und Kreislauferkrankungen manifestiert haben.

    Wenn zu dieser bereits belastenden Ausgangssituation verschärfende Faktoren – wie eine globale Pandemie – dazu kommen, dann wird umso deutlicher wie wichtig mentale Gesundheit ist. Psychische Belastungen nehmen in Stresssituationen wie diesen noch mehr zu. Umso wichtiger ist es, unsere körperlichen, mentalen und emotionalen Ressourcen zu schützen und zu stärken. Dafür bedarf es einer fokussierten Strategie und festen Gewohnheiten, wie ich das in meinem Alltag umsetzen will. Sonst purzeln gerade in Stresszeiten diese wichtigen Ankerpunkte weg und wir sagen uns: „Oh, heute habe ich keine Zeit für 30 min Yoga oder das Joggen heute Morgen schaffe ich nicht.“ Um das zu verhindern, hilft es definitiv, wenn ich ein soziales Umfeld habe, dass meine guten Gewohnheiten unterstützt und fördert. Deshalb empfehle ich eine feste Gruppe und feste Termine für Sport. Die fungieren als „Accountability“-Partner, die mir helfen, bei der Stange zu bleiben, gerade wenn es stressig wird. Deshalb sind unsere LAUFMAMALAUF-Kurse so erfolgreich. Da ist eine ganze Gruppe von Müttern, denen es auffällt, wenn ich nicht zum Kurs erscheine und eine Trainerin, die nachfragt. Das geht auch in Zeiten von Corona mit unseren digitalen „Wohnzimmer-Workouts“ per Zoom.

    „Psychische Belastungen nehmen in Stresssituationen wie diesen noch mehr zu."

    Wie findet man heraus, was einem gut tut, wenn man es selbst nicht weiß?

    Katja: Ich glaube, da hilft es unterschiedliche Sachen auszuprobieren. Das gilt auch für Sport. Auch wenn aktuell die Fitnessstudios geschlossen haben und Kurse nicht „im echten Leben“ stattfinden, gibt es unendlich digitale Möglichkeiten unterschiedliche Formate auszuprobieren und zu testen, was mir gefällt und gut tut: Fitness-Videos auf YouTube, Online-Kurse, Live-Workouts auf Social Media und verschiedene Fitness-Apps. Das geht auch in Coronazeiten. Gerne natürlich auch mal die Online-Kurse von LAUFMAMALAUF ausprobieren!

    Crossfit, joggen, die MBSR Entspannungstechnik und vor allem mein enges soziales Netz aus Familie und Freundinnen sind für meine mentale Balance wichtig. Ich habe zum Beispiel mehrere Yoga-Kurse in Yoga-Studios gemacht, nur um festzustellen, dass das nicht so mein Ding ist. Dass ich mich lieber richtig auspowere, schwitze und mit Gewichten trainiere. Da war mein Training in einem Crossfit-Studio ein Augenöffner, was mir einfach immer unheimlich Spaß gemacht hat. Mit dem regelmäßigen Joggen habe ich schon als Austauschschülerin in den USA angefangen. Mein amerikanischer Gastvater war Track & Field Coach und hat mich quasi um den Block gescheucht und damit meine Liebe zum Laufen geweckt hat. Neben dem Sport sind aber auch andere Aktivitäten für meine mentale Balance wichtig. Ich habe vor Jahren einen Kurs in MBSR (Mindfulness-based Stress Reduction) gemacht und festgestellt, dass genau diese einfache, achtsamkeitsbasierte und dogmafreie Entspannungstechnik für mich und meinen Alltag passt. Und ich liebe, liebe Sauna und Massagen – dabei kann ich total abschalten, der totale Body-Mind-Luxus für mich. Aber am allerwichtigsten für meine Mental Health ist mir definitiv mein enges, soziales Netz: meine Familie, die mein sicherer Hafen ist, und meine langjährigen Freundinnen, mit denen ich alles, also wirklich alles besprechen kann, was mich bewegt und die mich immer wieder einnorden, wenn ich mich mich total verlaufen habe.

    Welche Rolle spielt der Körper, wenn es um mentale Gesundheit und Wohlbefinden geht?

    Katja: Eine riesige Rolle! Physische und psychische Gesundheit lassen sich nicht trennen. Mentale Gesundheit und emotionales Wohlbefinden sind integraler Bestandteil von Gesundheit. 

    „Stress manifestiert sich fast immer auch körperlich."

     Jeder kennt den verspannten Nacken, die Rückenschmerzen, das Kopfweh oder Anspannung im Bauch, die ausgelöst werden durch Stress, Sorgen und Ängste. Die gute Nachricht: Damit können wir über Körperarbeit auch unser psychisches Wohlbefinden stärken und wiederherstellen.

    Ganz besonders interessant wird dies im Zusammenhang mit postpartalen Depressionen bei Müttern. 

    Antidepressiva und Psychotherapie sind Standardmethoden bei der Behandlung der postpartalen Depression. Als ergänzende Therapiemethode zur medikamentösen Behandlung kann ein strukturiertes Sportprogramm wirkungsvoll zur Verbesserung der Depression beitragen. In einer Studie wurde dieser Zusammenhang mit einer randomisierten, kontrollierten Vergleichsuntersuchung von zwei Gruppen mit postpartaler Depressionen untersucht. Die Hälfte der Teilnehmerinnen bekam eine medikamentöse Therapie der Depression. Eine Gruppe erhielt randomisiert zusätzlich ein Laufprogramm, während man die andere nur ermunterte, ihre übliche Bewegung fortzusetzen und auch eine soziale Unterstützung anbot. Die Gruppe mit dem zusätzlichen Laufprogramm hatte 6 und 12 Wochen nach Beginn der Studie einen verbesserten Score in der „Edinburgh Postnatal Depression Scale“.

    Was bedeutet Sport und Bewegung für dich?

    Katja: Für mich bedeutet Sport Lebensenergie, Vitalität, Freiheit und Selbstbestimmtheit. Die Möglichkeit körperlich und mental aufzutanken. Und da ich oft Sport zusammen mit anderen mache, ist es für mich auch eine wichtige soziale Austauschplattform. Worüber ich in letzter Zeit immer öfter nachdenke, ist, wie dankbar ich dafür bin, dass mir mein gesunder Körper ermöglicht, mich zu bewegen, aktiv zu sein und Sport zu machen. Das ist etwas, was ich längst nicht mehr als selbstverständlich hinnehme.

    Gibt es Menschen, die keinen Mehrwert und Wohlbefinden in und durch Sport finden können?

    Körperliche Bewegung ist aus meinem Verständnis für jeden Menschen hilfreich. Es ist ein Grundbedürfnis, sich und seinen Körper zu spüren, im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung zu kommen. Und für alle „Bewegungsmuffel“: Es geht dabei ja nicht um Hochleistungssport, sondern um moderate, regelmäßige Bewegung. Das muss kein schweißtreibendes High Intensity Interval Training sein, sondern kann aus meiner Sicht auch ein Spaziergang in der Natur sein, Aktivitäten mit der Familie oder ein aktives Hobby wie Gartenarbeit.

    Deine ultimativen Mental Care Tipps?

    Katja: Als Gründerin von LAUFMAMALAUF und leidenschaftliche Verfechterin für Müttergesundheit möchte ich noch mal die hohe Bedeutung von Sport speziell für mentale Gesundheit von Müttern betonen. Viele Mamas wissen um die Benefits von sportlichen Aktivitäten – für Körper, Geist und Seele. Und sie sind auch ganz gewillt, aber oftmals scheitert es dann an der Umsetzung. Weil der Mama-Alltag, gerade auch in den aktuellen Corona-Zeiten, so wahnsinnig viel Energie und Zeit kostet. Dann sitzen wir am Ende des Tages einfach nur platt auf dem Sofa, wollen am liebsten nur noch einen Rotwein trinken und Gummibärchen essen und sind enttäuscht, dass wir es wieder nicht geschafft haben, sportlich was für uns zu tun. 

    Daher hier ein paar Ideen, wie Mütter Fitness jeden Tag in ihren Alltag integrieren können und wie das Durchhalten leichter wird:

    1. Starte mit kleinen Schritten: Statt gleich mit 60 Minuten Workouts fünfmal in der Woche zu planen und nach drei Tagen komplett demotiviert zu sein, lieber kleinere Ziele setzen und diese dann steigern.
    2. Suche Dir Aktivitäten, die Dir Spaß machen: Alles ist gut, was dich in Bewegung bringt. Möglicherweise ist es ein Spaziergang mit dem Kinderwagen statt einer Joggingrunde. Oder ein improvisiertes Dance-Workout mit den Kids statt einer Pilates-Session. Bei vielen Menschen kommt die Lust an der Bewegung in der Bewegung.
    3. Plane Sport zu der Tageszeit ein, wo deine Energie am höchsten ist: Für viele ist das der Morgen, wenn die Motivation noch hoch ist. Vielleicht funktioniert es aber auch in der Mittagspause am besten oder am Abend vor dem Essen. Teste aus, was für dich und deinen Tagesablauf am besten passt.
    4. Suche dir Mitstreiterinnen: In der Gruppe mit festem Termin trainiert es sich leichter. Gleichgesinnte Mütter findest du zum Beispiel in unseren (Online)-LAUFMAMALAUF-Kursen. Oder verabrede mit einer Freundin, dass ihr euch gegenseitig motiviert haltet, indem Ihr euch tägliche schwitzige „Beweisfotos“ von euren sportlichen Aktivitäten schickt.
    5. Motiviere dich mit kurzfristigen Challenges: Setze dir kleine sportliche Ziele. Trainiere nach einem Wochen- oder Monatsplan. Du kannst dafür zum Beispiel das kostenlose vierwöchige LAUFMAMALAUF Online-Kickstart-Programm nutzen. An fünf Tagen in der Woche gibt es zwischen zwei und vier 10-Minuten-Workouts für Bauch, Beine, Po und den ganzen Körper.
    6. Gehe den Weg des geringsten Widerstand: Mach es dir selbst so leicht wie möglich, Bewegung und Sport in dein Leben zu integrieren. Stell dir am Vorabend schon die Laufschuhe und die Jogginghose hin. Halte die Yoga-Matte im Wohnzimmer bereit. Und verknüpfe neue sportliche Gewohnheiten mit bereits fest etablierten Gewohnheiten. Das sogenannte „Stacking“ von Gewohnheiten erhöht die Wahrscheinlichkeit, die neuen Gewohnheiten erfolgreich zu verankern. Du kannst zum Beispiel parallel zur morgendlichen Kaffee- oder Teezubereitung, zu der du dich ja nicht motivieren musst, schon die ersten 5 Minuten Stretching integrieren.
    7. Binde deine Familie ein: Kinder lernen durch Vorbilder. Studien zeigen, dass die Kinder von sportlich aktiven Müttern selber fitter und aktiver sind. Außerdem macht gemeinsame Familien-Fitness gleich doppelt Spaß. Aktuell kannst du immer donnerstags um 12 Uhr auf dem LAUFMAMALAUF-Instagram-Account @laufmamalauf gemeinsam mit deinem Kind beim Live-„Kids Workout“ mitmachen.
    8. Mache Deine Erfolge sichtbar und feiere dich: Wir unterschätzen mitunter, was wir durch kleine, regelmäßige Schritte über einen längeren Zeitraum erreichen können. Mach es sichtbar. Nutze dafür zum Beispiel einen Kalender (an der Kühlschranktür) zum Abhaken deiner erfolgreichen Sweat-Sessions. Belohne dich für deine Erfolge, wenn du einen Meilenstein erreicht hast.

    Über LAUFMAMALAUF

    LAUFMAMALAUF bietet Outdoor-Fitness-Kurse für Mütter mit Kind & Kinderwagen, „Ganz-schön-schwanger“-Kurse für werdende Mütter und „Mama-macht-mehr“-Kurse für (berufstätige) Mütter mit älteren Kindern. Mittlerweile werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz an über 500 Kursstandorten pro Woche rund 800 Kurse angeboten, die Mehrzahl outdoor. Während der Corona-Lockdowns finden die Kurse online statt. An zahlreichen Standorte gibt es auch Präventionskurse, die man bei der Krankenkasse abrechnen kann.

    Fotos: Kim Küntzlin

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    Die Diplom-Kauffrau mit jahrelanger Agentur- und Redaktions-Erfahrung ist Mama von 3 Söhnen und ein absoluter Sonnenschein. Ohne ihr blaues Fahrrad ist Saskia nie unterwegs und wahrscheinlich hat sie deshalb so gute Laune, weil sie die einzige von uns ist, die sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft bewegt. Egal wie stressig und voll die Tage sind, Saskia schafft es nicht nur immer top auszusehen, sondern nebenbei auch noch uns allen Komplimente zu machen. Sie bereichert mit ihrem Spirit das Unternehmen und ist für unsere Redaktion zuständig und wer Aufmunterung braucht, der ist bei ihr genau an der richtigen Adresse.

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