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    Hör auf, dich zu vergleichen!
    Wie du es schaffst, wieder mehr auf deine Intuition als Mama zu vertrauen

    Sophia Trauttenberg ist zweifache Mama und angestrengt von der aktuellen Mütterrealität. Warum schwächen wir uns eigentlich ständig selbst, indem wir uns mit anderen vergleichen und dadurch automatisch denken, dass wir nicht gut genug sind? Als Holistic Coach unterstützt sie Frauen vor allem darin, Vertrauen und Zuversicht zu gewinnen, um Einschränkungen und Grenzen zu durchbrechen und den eigenen Fähigkeiten stärker zu vertrauen. Heute nimmt sie dich hier an die Hand und gibt dir ein paar Gedanken mit auf den Weg. 


    „Muss ich doch noch auf´s Land ziehen?" 

    „Soll mein Kind auch besser mit 5 in die Schule?" 

    „Warum sehen alle anderen Beziehungen glücklicher aus?" 

    „Bin ich die Einzige, die Urlaub mit Kindern anstrengend findet?"

     

    Seit tausenden von Jahren bekommen Frauen Kinder, seit tausenden von Jahren gibt es Mütter. Jede Mutter hat eine Intuition und weiß, wenn sie bei sich ist, was das Beste für ihre Kinder ist. Doch mir scheint es, als entfernen sich viele Mütter von ihrer Intuition und schauen vermehrt nach rechts und links, also im Außen, wenn es um den richtigen Umgang mit ihren Kindern geht. Ein Austauschen, Unterstützen und Sammeln von Inspirationen ist an sich wunderbar, doch schnell kippt dieses rechts und links Schauen häufig in einen ungesunden Vergleich. 


    Warum nimmt das Vergleichen in der heutigen Zeit so stark zu und warum verlassen sich viele Mütter weniger auf ihre eigene Intuition? 

    Weil sie abgelenkt werden, bzw. sich ablenken lassen, weil es zu viele Möglichkeiten gibt, auf andere Mütter zu schauen. 

    Vor 200 Jahren hatte der Mensch ca. 2000 Gedanken pro Tag, heute sind es bis zu 80.000 Gedanken pro Tag. In meinen Einzelcoachings erlebe ich Mütter, die sehr oft das Gefühl haben, gar nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Ein Überfluss an Informationen, Bildern und Impressionen verleitet sie zu Entscheidungen, die sie intuitiv vielleicht ganz anders getroffen hätten. Viele sehen “Freunde“ bei Instagram, die ihre perfekten Kinder, Familien, Situationen zeigen und fühlen sich schlecht. Sofort schießen blitzartig Gedanken durch den Kopf wie: „Oh Gott, das könnte ich auch noch machen“, oder „Oh nein, das habe ich verpasst“, „Oh je meine Kinder haben eine schlechtere Kindheit“. 

    Gerade heute morgen hat eine gute Freundin von mir ein schönes Bild gepostet, sie sah toll aus und verkündete ein Erfolgserlebnis. In diesem Fall war ich sehr stolz und beeindruckt und rief sie direkt an, um sie mal wieder zu sprechen und ihr zu gratulieren. Am Telefon sagt sie mir, ah ja den Post habe sie schon vor ein paar Tagen vorbereitet, aktuell spüre sie aber gar nichts von der guten Energie, die das Bild vermittelt und eigentlich sei sie auch gerade krank. Ich konnte diesen riesen Unterschied zwischen Foto und Wirklichkeit gar nicht fassen. Es ist nach wie vor unglaublich, welche falschen Wahrheiten Fotos vermitteln und welch völlig verzerrte Realitäten. Auch wenn den meisten Nutzern von Instagram und Co. mittlerweile bewusst ist, dass jegliche Profile nur zu Selbstdarstellungszwecken genutzt werden und wenig mit der wahren Realität zu tun haben, so wird auf unterbewusster Ebene dennoch ein Vergleich gezogen. 

    Auf lange Zeit gesehen ist die mögliche negative Folge, u.a. auch bezogen auf das Mutterdasein, eine Entfernung der Intuition. 

    Ich persönlich habe mich für mehr Achtsamkeit in vielen Bereichen entschieden. Zum Beispiel folge ich auf meinen Social Media Kanälen ausschließlich Konten, die mir ein gutes Gefühl geben

    Es tut gut, sich gerade zu Beginn des Jahres mit Themen zu beschäftigen, die ein gutes Gefühl bringen und den Fokus speziell auf diese zu legen. 

    Wovon möchte ich gerne mehr in meinem Leben haben und wovon weniger? 

    Welche konkreten Gefühle möchte ich vermehrt in meinem Leben haben und auch welche Menschen? 

    Ich gehe mein Jahr achtsam an, indem ich mir überlege, wie ich mehr Zeit für Selbstfürsorge einplanen kann, um voll in meine Intuition zu kommen. Dafür schaue ich mir an, welches Verhalten ich reduzieren kann, das mir nicht guttut. Außerdem habe ich beschlossen, wieder einmal Freunde einzuladen, ohne mir den Druck zu machen, ein perfektes Dinner vorzubereiten, sondern einfach nur so. 

    Ich werde noch viel bewusster meine Gedanken auf Dinge lenken, die positiv sind und mit denen ich mich gut fühle. Denn die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit, also mach dir bewusst, worauf du sie richtest! Bevor du jetzt weiterliest, geh nochmal zurück und verinnerliche diesen Satz, auch wenn Du ihn schon kennst. 

    „Die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit, also mach dir bewusst, worauf du sie richtest!“

    Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Worauf möchtest du sie also richten? Auf andere Mütter und ihre Kinder? Austausch und Inspiration finde ich super, Vergleichen halte ich für sinnlos. Hör auf dein Herz und auf deine Intuition, du bist ein Wunder und die Welt braucht genau dich und genau deine Kinder. 

     

     Photo by Paul Hanaoka on Unsplash

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    Unser Redaktionsteam schreibt über alle Themen, die dich als Mama, Schwangere, Partnerin, Ehefrau, Freundin, Alleinerziehende oder einfach nur als Frau interessieren. Wenn dir ein Inhalt fehlt oder du selbst über etwas schreiben willst, deine Geschichte erzählen möchtest oder uns einfach eine andere Perspektive geben will, schreib uns an redaktion@mother-now.de.de

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