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    Mehr Zeit für dich!
    Übung - Dein einziger Vorsatz für dieses Jahr: Schau auf dich selbst! Mit diesem Ritual gelingt dir eine regelmäßige Auszeit.

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    Du wolltest wieder regelmäßig zum Sport, mit dem Rauchen aufhören, mehr lesen, wieder Briefe mit der Hand schreiben, endlich die Küchenschränke aufräumen, die Kindersachen aussortieren, Date-Tage mit deinem Liebsten einrichten und öfter bei Tante Inge vorbeisehen? Lass es dieses Jahr einfach mal mit den guten Vorsätzen und starte ins neue Jahr, indem du liebevoll auf dich schaust. Achtsamkeits Coach Josephine Belke schenkt dir ein Ritual, das dich wärmt, statt anspornt, in den Arm nimmt, statt hinter ehrgeizigen Zielen herzuhetzen.

     

    Weißt du, was dich stärkt und was dir gut tut? Oder hast du etwas, von dem du denkst: „Ich würde ja so gerne mal…“? Dann nimm dir doch zu Beginn des neuen Jahres einen längeren und unbedingt ungestörten Moment Zeit für dich. Am besten gehst du raus aus den eigenen 4 Wänden und machst einen Spaziergang – nur mit dir in der Natur. 

    Wenn du einige Schritte gegangen bist, halte kurz an und inne und nimm bewusst deinen Atem wahr. Spüre die Ein- und Ausatmung und betrachte den Atem, ohne ihn zu verändern. Wenn du dies einige Atemzüge lang gemacht hast, bringe deine Aufmerksamkeit wieder nach außen und beginne in einem angenehmen Tempo zu gehen. Nicht zu schnell und nicht zu langsam. Und nun lass deinen Gedanken freien Lauf und erinnere dich an Momente, die dir Spaß machen und die dich stärken. Das kann das Essen von Schokolade sein, eine Begegnung mit einem Menschen, das Schwimmen in einem See oder das Lesen eines Buches. Vielleicht sind es auch mehrere Dinge. Vielleicht sind sie aus deinem Alltag, vielleicht kommt dir aber auch etwas in den Sinn, was du schon länger nicht mehr erlebt hast. 

    Gehe einfach auf innere Entdeckungsreise und stelle dir, während du gehst, mehrmals die Fragen: „Was tut mit gut? Und wozu habe ich Lust?“ 

     

    Und das ist wirklich als ein innerer Anker für dich gemeint, den du für dich wirfst, während du läufst. Denn weißt du warum die meisten guten Vorsätze nicht funktionieren, die wir uns zu Beginn eines neuen Jahres vornehmen? Weil sie zu groß sind, weil sie nach außen gerichtet sind (ich will so und so sein), weil sie unkonkret sind und weil sie ehrgeizig sind, statt liebevoll zu sein. 

    Ich möchte dich einladen, dieses Jahr nicht mit einem „Ich müsste mal“ zu starten, sondern in ein wohliges „Ich darf das“ hineinzuschlüpfen.

    „Eine Verabredung mit dir selbst und für dich selbst, ist der beste Vorsatz für ein Neues Jahr."

    Wenn du Sachen entdeckt hast, von denen du weißt oder denkst, dass sie dir gut tun, dann halte wieder einen Moment an und inne. Nimm wieder bewusst deinen Atem wahr, in dem du die Ein- und Ausatmung spürst. Verbinde dich noch einmal tief mit dir selbst. 

    Dann gehe zurück nach Hause, nimm dir deinen Kalender zur Hand und trage dir für die kommenden 12 Wochen pro Woche jeweils einen Zeitpunkt ein, an dem du etwas machen möchtest, was dir gut tut. Das einzige, was du tun musst, ist dieses Zeitfenster ganz genau so wichtig zu nehmen, wie etwas anderes Wichtiges in deinem Kalender. Einen Termin, den du niemals absagen würdest. 

    Zusätzlich trägst du für jeden Sonntagabend 10 Minuten ein, um kurz für dich zu schauen, ob in der jeweiligen Woche diese Verabredung mit dir selbst geklappt hat. Also 12 mal eine Verabredung mit dir selbst und 12 mal ein kurzer Check am Ende der Woche. 

    Ganz wichtig ist es, realistisch mit deinen Plänen zu sein. Wenn pro Woche drinsteht, den Himalaya zu besteigen, ist es eher unwahrscheinlich, dass dir das gelingt (außer du bist gerade auf Weltreise). Aber wenn drinsteht: Dienstag, 21.1. um 20:00 „meine Freundin Sarah anrufen“ oder Mittwoch, 29.01.15:30 „Blumen für mich kaufen", dann kann das mühelos klappen.

     

    War es in einer Woche einmal nicht so, dann lass dich nicht entmutigen, nimm es dir für die kommende Woche wieder vor. Eine Verabredung mit dir selbst und für dich selbst, ist der beste Vorsatz für ein Neues Jahr. Sie stärkt dich, schafft Raum für etwas, das dir wichtig ist, und durch den Kalendereintrag gibst du dir selbst das Gefühl, dass du dich genau so wichtig nimmst, wie die nächste Job Deadline oder den Schwimmkurs deiner Kinder. 

    Sei bei diesem Experiment nicht zu streng mit dir, solltest du in 12 Wochen z.B. nur 8 Verabredungen mit dir selbst gemacht haben, dann ist das doch sicher mehr als im ganzen letzten Jahr, oder? Und wenn du nach den 12 Wochen denkst, hey, das tut mir gut, dann plane die nächsten 12 Wochen. Aber nicht länger! Denn du weißt ja, wenn der Plan zu groß ist, kann er schnell in Frust enden. Schau wohlwollend auf dich und sorge gut für dich. 

    Ich wünsche dir ein kraftvolles und inspirierendes Jahr 2020!

     

    Deine Josephine

    Photo by Hannah Busing on Unsplash

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