Melde dich für unseren Newsletter an.

Erhalte alle infos, Aktionen und Inhalte als Erste in dein Postfach!

    TOP

    Geht es etwa los?
    Diese Anzeichen zeigen dir deutlich, dass die Geburt kurz bevor steht

    Die Geburt deines Babys rückt immer näher, aber gleichzeitig verstärken sich auch die Sorgen und Unsicherheiten. Wann geht es endlich los? Waren das Senkwehen oder schon die ersten Geburtswehen? Wann muss ich ins Krankenhaus fahren? Soll ich meine Hebamme anrufen oder noch warten? Wie läuft meine Geburt ab? Wird alles gut gehen? Leider kann dir diese Fragen niemand beantworten. Aber wir können dir ein besseres Gefühl dabei geben, die ersten Anzeichen dafür zu erkennen, dass die Geburt bald los geht.

    Schon um die 25. Schwangerschaftswoche herum können erste Übungswehen auftreten, mit denen sich dein Körper auf die Geburt vorbereitet. Ab der 35. Woche stellen sich dann die sogenannten Vorwehen ein, doch gerade diese ersten Wehen lösen oft sehr viel Unsicherheit bei den Schwangeren aus. Woran merkt man, wann es „ernst“ wird und das Baby sich jetzt tatsächlich auf den Weg macht? In diesem Beitrag haben wir für dich die sicheren Geburtsanzeichen zusammengetragen und beantworten wichtige Fragen zur Messung der Wehen oder dem Badewannentest.  

    Übungswehen versus Geburtswehen: Was ist der Unterschied?

    Bei einer Übungswehe wird der Bauch hart und du spürst ein leichtes Ziehen. Übungswehen kommen in sehr unregelmäßigen Abständen und sind kaum schmerzhaft – das unterscheidet sie wesentlich von „echten“ Wehen. Geburtswehen kommen in regelmäßigen Abständen und werden zunehmend schmerzhafter. Sie gehen auch dann nicht weg, wenn du deine Position veränderst. 

    Was ist regelmäßig bei Wehen?

    Die Geburt beginnt mit den Eröffnungswehen. Diese kommen in einem regelmäßigen Abstand von zum Beispiel erst 7 Minuten, dann 6 Minuten und so weiter. Der Abstand zwischen den einzelnen Wehen wird immer kleiner. Außerdem nimmt die Intensität der Wehen zu und sie werden zunehmend schmerzhafter. Wenn du deine Hebamme oder die Klinik anrufst, wirst du sicher gefragt werden, ob die Wehen schon kräftig bzw. schmerzhaft sind. Hier gilt die einfache Faustregel: Wenn du noch überlegen musst, ob die Wehen schmerzhaft sind, dann sind sie es noch nicht. Während einer kräftigen Wehe kannst du nicht mehr sprechen, du musst dich auf deinen Atem konzentrieren und bist nicht mehr zu Scherzen aufgelegt. 

    Wie zählt man die Wehen richtig?

    Es gibt unterschiedliche Methoden, um den Abstand zwischen den Wehen zu ermitteln. Du kannst dafür entweder eine Stoppuhr oder den Timer auf deinem Handy verwenden. Es gibt auch schon Apps, die es dir erleichtern, die Abstände kontinuierlich aufzuzeichnen. Der Timer wird mit Beginn der Wehe gestartet – notiere jetzt den genauen Start der Kontraktion inklusive der Minute und Sekunde. Du stoppst, wenn sich der Bauch wieder entspannt und schreibst auch diesen Zeitpunkt auf. Aus diesen Aufzeichnungen kannst du jetzt die Dauer einer Wehe ermitteln und auch, wie groß der Abstand bis zur nächsten Wehe ist. 

    Was ist der Badewannentest und wann führt man ihn durch?

    Um zu erkennen, ob es sich um echte Geburtswehen handelt, kannst du dir warmes Wasser einlassen und dich in die Badewanne legen. Bleiben die Wehen oder werden sie sogar stärker? Dann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Geburtswehen. Entspannt sich dein Körper und der Schmerz verfliegt, musst du dir noch keine Gedanken machen.

    Welche weiteren sicheren Geburtsanzeichen gibt es?

    Neben den Wehen gibt es noch eine Reihe weiterer Anzeichen, dass die Geburt kurz bevorsteht. 

    Blutiger Ausfluss

    Während der Schwangerschaft bildet sich vor der Gebärmutter ein Schleimpfropf, der sie vor eindringenden Krankheitserregern schützen soll. Dieser Pfropf löst sich etwa 1 bis 2 Tage vor dem Beginn der Wehen und zeigt sich oftmals in Form eines blutigen, schleimigen Ausflusses, der plötzlich in der Toilette oder in deinem Slip landet. 

    Der Blasensprung

    In Hollywood-Filmen wird der Blasensprung häufig besonders dramatisch als plötzlich auftretender starker Wasserverlust dargestellt. In Wahrheit ist der Blasensprung aber häufig gar nicht so spektakulär. Oftmals fließt das klare Wasser der Fruchtblase langsam und kontinuierlich ab. Bei einigen Frauen wird das Fruchtwasser aber auch schwallartig ausgeschieden. Wenn deine Fruchtblase platzt, verschließt der Kopf des Babys den Muttermund. Deshalb wird das Ausfließen auch stark verlangsamt.

    Starke Rückenschmerzen

    Nicht immer sind die Wehen direkt im Bauch zu spüren. Oftmals machen sie sich auch als starke Rückenschmerzen bemerkbar. 

    Bei Unsicherheiten und Fragen wende dich am besten jederzeit an deine Hebamme oder die betreuende Geburtsklinik. Dort wird man dich dann durch die kommenden Stunden begleiten.

    Photo by Zhen Hu on Unsplash

     

     

    Click here to bookmark this

    Unser Redaktionsteam schreibt über alle Themen, die dich als Mama, Schwangere, Partnerin, Ehefrau, Freundin, Alleinerziehende oder einfach nur als Frau interessieren. Wenn dir ein Inhalt fehlt oder du selbst über etwas schreiben willst, deine Geschichte erzählen möchtest oder uns einfach eine andere Perspektive geben will, schreib uns an redaktion@mother-now.de.de

    Are you sure want to unlock this post?
    Unlock left : 0
    Are you sure want to cancel subscription?