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    Das passiert bei der Schuluntersuchung
    Diese Fähigkeiten und Entwicklungen werden beim Einschulungstest untersucht

    Obwohl dein Kind den Start der Schulzeit nicht mehr erwarten kann, bist du vielleicht noch ein bisschen unsicher, ob der Zeitpunkt der richtige ist. Wörter wie Kann-Kind und Rückstellung schwirren durch deinen Kopf, aber eine wirklich zufriedenstellende Einschätzung hast du für dich nicht. Bei der Entscheidung kann auch das Ergebnis des Einschulungstest helfen. Denn jedes Kind wird vor dem Eintritt in die Grundschule schulärztlich untersucht, was in allen Bundesländern verpflichtend ist. Die Termine zu solch einer Untersuchung werden bei der Schulanmeldung oder direkt beim zuständigen Gesundheitsamt gemacht. Was genau passiert bei der Einschulungsuntersuchung? Was sollte ein Kind können? Was geschieht, wenn ein Kind „negativ“ auffällt? 

    Wann muss ein Kind zur Einschulungsuntersuchung und ist diese Pflicht? 

    Die Schuleingangsuntersuchung findet im Vorschulalter statt, nachdem Eltern ihr Kind in der Schule angemeldet haben. Vor der Einschulung muss der Nachweis der durchgeführten Untersuchung der Schule vorgelegt werden. Der Schuleingangsuntersuchung geht in der Regel die U9 beim Kinderarzt voraus. Aber Achtung: Die U9 ersetzt die Schuluntersuchung nicht. Sie ist in allen Bundesländern verpflichtend, läuft unter Umständen nur unterschiedlich ab. 

    Welche Papiere sind zum Einschulungstest mitzunehmen? 

    Zur Untersuchung sollte das Anschreiben, der Impfpass des Kindes und das gelbe Vorsorgeuntersuchungsheft mitgenommen werden. Dem Arzt stehen so alle Informationen zur Verfügung, die er benötigt. Besonderheiten, Auffälligkeiten und Untersuchungsergebnisse sind im gelben Heft vermerkt, anhand des Impfpasses erkennt der Arzt den aktuellen Impfstatus und gibt gegebenenfalls weitere Empfehlungen.

    Was genau wird beim Einschulungstest untersucht und getestet?

    Folgende Dinge checkt der Arzt während der Schuleingangsuntersuchung:

    • Die medizinische Vorgeschichte des Kindes. Gibt es Auffälligkeiten und Besonderheiten? 
    • Wurden alle Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt? 
    • Größe und Gewicht des Kindes 
    • Hör- und Sehvermögen des Kindes
    • Kann dein Kind Farben erkennen und bestimmen? 
    • Kann dein Kind zählen und Mengen erkennen? 
    • Wie malt dein Kind Menschen und wie hält es einen Stift? 
    • Kann dein Kind sich einige Worte oder Sätze merken und diese wiedergeben? 
    • Erkennt und benennt dein Kind geometrische Formen und kann es diese zeichnen? 
    • Wie bewegt sich dein Kind? Kann es auf einem Bein stehen und hüpfen? Kann es den Hampelmann machen? 
    • Wie ist der Wortschatz deines Kindes? Spricht es grammatikalisch korrekt? Gibt es 

    Auffälligkeiten in der Aussprache? 

    • Versteht dein Kind Aufforderungen und setzt es diese um? 
    • Wie verhält es sich mit der Konzentration deines Kindes? 
    • Wie reagiert dein Kind auf fremde Menschen? 
    • Verfügt dein Kind über ausreichend Selbstvertrauen? 
    • Wie reagiert dein Kind in Konfliktsituationen? 
    • Wie sieht es mit der emotionalen Stabilität aus? 

     

    Dein Kind wird bei der Schuluntersuchung also zu verschiedenen Bereichen untersucht und getestet: Körperliche und gesundheitliche Faktoren werden ebenso betrachtet wie die kognitive, geistige, seelische und soziale Entwicklung

    Was ist zu tun, wenn bei der Schuluntersuchung Auffälligkeiten festgestellt werden? 

    Kann mein Kind durch den Einschulungstest fallen?

    Sollten bei der Schuleingangsuntersuchung Auffälligkeiten festgestellt werden, so kommt dies für Eltern meist nicht ganz überraschend. Wenn du vorher mit deinem Kind alle Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen hast und dort immer alles in Ordnung war, so wird wahrscheinlich auch die Schuluntersuchung positiv ausfallen. Falls dein Kind an chronischen Krankheiten leidet oder Entwicklungsverzögerungen festgestellt werden, so solltest du dich mit dem Arzt besprechen, welche Schulform am besten geeignet ist. Auch ist es möglich, dass dein Kind im Moment noch nicht schulreif ist und noch eine Weile braucht, bis es die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten erlangt hat, um sich im Schulalltag zurechtzufinden. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn jedes Kind hat sein individuelles Entwicklungstempo. Von daher gilt also: keine Panik! Besprich dich mit dem Kinderarzt und auch mit den Erziehern und lasse dein Kind in diesem Fall zurückstellen und ein Jahr später einschulen. In diesem Alter ist es wichtig, dass Kinder noch genügend Zeit haben, sich ohne Druck zu entwickeln. 

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