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    Reise Tipp – Design Hotel Muchele Südtirol
    Deine Auszeit zwischen wunderschönem Design und inspirierender Frauen-Power

    Vielleicht solltest du heute mal etwas ganz Verrücktes machen. Du könntest für das nächste Jahr einen Kurztrip mit deiner besten Freundin planen – nur ihr beide, ohne Kinder. Wie fühlt sich der Gedanke für dich an? Absolut abwegig? Dann machen wir dir heute ein bisschen Lust auf eine tolle Auszeit in Südtirol. Wenn doch nichts daraus werden sollte, nehmen wir dich trotzdem mit auf eine gedankliche Reise zur Familie Ganthaler in die Nähe von Meran. Hier steht ein Hotel, das nicht nur äußerlich glänzt, sondern auch innerlich. Denn die drei Schwestern Anna, Priska und Martina führen das Haus in der 3. Generation und sind ein wahres Frauen-Power-Team. SOCIAL MOMS hat mit Priska, der „mittleren“ der drei Ganthaler-Schwestern über Vereinbarkeit, Selbstfürsorge und Familie gesprochen.

    Liebe Priska, bitte erzähle uns kurz etwas über eure Familienbande und was es für dich ausmacht, als weibliches Trio dieses Business zu führen. Was schätzt du besonders daran, mit deinen Schwestern zusammenzuarbeiten? Was ist nötig oder wichtig, als Familientrio erfolgreich arbeiten zu können? 

    Priska: Zum Glück haben meine zwei Schwestern und ich einen festen Zusammenhalt und vertrauen uns blind. Anders würde es nicht gehen. Wir haben wirklich täglich Spaß und empfinden Leidenschaft bei der gemeinsamen Arbeit. Natürlich knallt es ab und zu. Glücklicherweise haben wir von unseren Eltern dieselben Werte gelehrt bekommen. Herzensbildung, Respekt und Loyalität. Das Bewusstsein, anzuerkennen, wann und in welchem Bereich, der jeweils andere stärker ist und sich daran erfreuen. Wir alle sind einmalig.

    Sind eure Bereiche klar abgetrennt? 

    Priska: Ja. Die Jüngste leitet das „Anna Spa“. Meine ältere Schwester und ich teilen uns die Geschäftsführung, Marketing, Mitarbeiter. Wobei mir eher das Kulinarische und Martina das Kreative liegt. Am „Creative Friday“ widmen wir zwei uns neuen Projekten und Anna übernimmt abends die Gästepflege. Das klappt sehr gut so! 

    Was macht für euch ein weiblicher Führungsstil aus?

    Priska: Feinfühligkeit, raffinierte Mitarbeiterführung, Kombination aus Empathie, Stärke und Sensibilität. Seit ich Mama bin, geht das einfacher 🙂

    Das Tourismus Business per se und auch die Arbeit mit und in der Familie macht es vielleicht nicht unbedingt einfacher, Beruf, Privat und Freizeit zu trennen. Hast du einen konkreten Tipp, wie du dir erfolgreich den Tag strukturiest oder organisierst? Wie schaffst du für dich den Ausgleich und die Vereinbarkeit, sich auch Zeitinseln für die eigenen Bedürfnisse zu schaffen? Was wäre das beispielsweise? 

    Priska: Nein, es ist auf keinem Falle einfach. Man ertappt sich ganz oft, vom schlechten Gewissen geprägt zu sein und wünscht sich einfach mehr Zeit. Der Tag ist durchgeplant und bei Veränderungen hängen immer gleich 3-4 Menschen rundum dran. Speziell dann ist man für die familieninterne Unterstützung und Flexibilität unglaublich dankbar! 

    Zeit und Zeitinseln für sich ganz allein bleiben währen der Saison fast keine. Aber ich denke, dass auch dies für eine absehbare Zeit ist, bis die Kleinen etwas größer sind. 

    Das allerwichtigste ist ein freier Tag in der Woche. Den schuldet man der Familie und sich selbst. Martina und ich haben das Glück an dem besagten Tag wirklich nicht ans Hotelgeschehen denken zu müssen. Man kann reinen Gewissens blau machen, da dann der „andere“ den Kopf herhält.  Abgesehen von unseren wirklich sehr, sehr guten, vertrauenswürdigen Mitarbeitern. 

    Mit und vor den Kindern spricht man fast nie übers „Geschäft“. Sicherlich verschmelzen manchmal Berufliches und Privates. So sind wir groß geworden. Wenn man etwas im Leben mit so viel Liebe und Engagement macht, dann überwiegen glücklicherweise die positiven Aspekte. Wir nehmen gerne glückliche Berufsmomente mit nach Hause 🙂 

    Da uns das Gastgewerbe trotz harter Arbeit unserer Eltern, immer sehr positiv vorgelebt wurde, kennen wir es nicht anders und haben diesen Beruf mit Freude gewählt. Wir nützen die zweimonatige Winterpause vor allem als Familienzeit. Diese würden wir uns nicht nehmen lassen. 

    Für euch steht in diesem Beruf der Hospitality und WohlfühlGedanke an erster Stelle. Was ist euer Credo und Konzept für das Hotel, das ich auch für mich im privaten anwenden kann? 

    Priska: Konzept? Haben wir keines oder zumindest ist es schwierig es in Worte zu fassen. Wir lieben das was wir machen, tagtäglich. Wir sind dankbar, heute genau den Muchele Gast bei uns zu haben den wir uns wünschen. Der liebt Design, Wein, Individualität und ist empfänglich für Liebenswürdigkeiten. Wir sind glücklich Klein zu sehen, somit ist alles sehr persönlich und wir „spüren“ unsere Gäste noch. 

     

    Lacht, habt Spaß und nehmt nicht alles zu ernst. Seid ehrlich zu euch selbst, erkennt eure Stärken und akzeptiert eure Schwächen (speziell diese machen uns charmant). Seid lernfähig und beachtet dennoch Grenzen. Werdet euch bewusst, dass man es nicht allen immer Recht machen kann oder muss. Das ist Freiheit. 

    Das wichtigste im Alltäglichen? Spaß, Dankbarkeit und Zufriedenheit.

     

     

    Lerne DAS HOTEL MUCHELE noch etwas näher kennen

     

    Das Designhotel Muchele in Südtirol, nahe Meran, ist wirklich eine besondere Perle, die sowohl etwas fürs Auge als auch für die Seele bietet. Mit der neuen Generation an der Spitze wurde das komplette Hotel gerade von Grund auf erneuert. Mit seinen 40 Zimmern und Suiten ist es zum Glück immer noch gemütlich klein geblieben, wurde aber mit einem hohen Designanspruch auf Hochglanz poliert. Seinen persönlichen Charme und die lässig-elegante, ungezwungene Atmosphäre hat es behalten, so dass man sich hier direkt wohl fühlt. Ob im Spa-Bereich mit Außen- und Innenpool, an der farbenfrohen Hotelbar, die im Retro-Look der Sechziger Jahre gestaltet ist oder am „Kuchltisch“ bei Chefköchin Evelin Frank, der du beim Kochen zusehen, Rezepte erfragen und dich von sieben köstlichen Gängen überraschen lassen kannst.

     

    Der MUCHELE Tipp für deine kleine Auszeit

     

    • Starte deinen Tag mit einem großartigen Hotel-Frühstück. Die regionalen und hausgemachten Produkte sind auch in den Wandregalen zu bewundern und können direkt für daheim gekauft werden. Dann gehen die Mundwinkel direkt hoch – garantiert!
    • Statte für den zweiten Kaffee der Kaffeerösterei „Kuntrawant“ in Prad am Stilfserjoch einen Besuch ab. Diese wird von Martina Ganthalers Mann Josef geführt. Der Kaffee wird auch im Muchele serviert.
    • Wir beiben bei Kaffee, denn Mama sein und Kaffee sind einfach zu eng miteinander verbunden. Genieße eine Spa-Behandlung im Anna Spa. Beim Spezial-Peeling auf der Basis von hausgeröstetem Kaffee, dem „Kuntrawant-Wunder“ kannst du toll entspannen.
    • Jetzt meldet sich der Hunger. Eigentlich wolltest du ja keine Küche von innen sehen, aber der Knödelkurs bei Chefköchin und Küchenrockerin Evelin Frank ist im Muchele einfach ein Muss. 
    • Und was wäre ein Bergurlaub ohne ein tolles Panorama. Einfach mal den Kopf in der Höhe durchpusten lassen und über den Dingen schweben. Nimm die Seilbahn zum Knottnkino und lass dich überraschen.  

     

     

    Anreise

    Wem die Anfahrt nach Südtirol ins Meraner Land mit dem Auto zu weit ist, der kann auch einen der umliegenden Flughäfen ansteuern. Dazu gehören die Flughäfen Innsbruck im Norden (ca. 2 Stunden) und Verona im Süden (ca. 2 Stunden). Vom Flughafen München kann man bequem mit der Bahn ins Meraner Land reisen (ca. 4 Stunden). Aus Deutschland werden zudem die Flughäfen Bergamo, Treviso und Venedig angeflogen. Natürlich ist auch die Anreise mit der Bahn kein Problem.

     

    Preise

    Wir geben zu, dass dieses Vier Sterne Superior Wellnesshotel kein Schnäppchen ist. Die Zimmerpreise starten bei ca. 150,- Euro p.P/Nacht. Das Hotel bietet aber auch Angebotspakete, die auf eine kurze Auszeit mit der Freundin zugeschnitten sind. Wenn du dir Zeit für dich nimmst, sollst du es auch schön haben und von allen Seiten inspiriert werden. Von einem tollen Frauen-Trio, von wunderschönem Design und natürlich entspannender Natur.

    Foto Credit: Hotel Muchele, Patrick Schwienbacher

     

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