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    Warum SPIELEN so wichtig ist
    So einfach kannst du dein Kind ganz nebenbei fördern, bilden und neue Impulse setzen

    Derzeit sehen viele Tage gleich aus und du fragst dich vielleicht, ob dein Kind oder deine Kinder genug Impulse bekommen, um sich gut zu entwicklen? Mach dir keine Sorgen. Für deine Kinder ist das jetzt eine ganz besondere Zeit, da sie so viel mit ihren Eltern zusammen sind, wie vielleicht sonst nie. Pädagogin Janine Klumper hat sich auf die kindliche Entwicklung und Fördermöglichkeiten in der Vorschul- und Grundschulzeit spezialisiert. Ihr Wunsch ist es, mehr Kreativität, Freude und Leichtigkeit in den Alltag von Groß und Klein zu bringen und das Lernen Kind gerechter zu gestalten. Und sie weiß was für Kinder wirklich wichtig ist: Spielen!

    Warum spielen Kinder eigentlich so gerne? Und stimmt es, dass Spielen bildet? 

    Was sind eure Erinnerungen an das Spielen in der Kindheit? Hattet ihr ein Lieblingsspielzeug? Mit wem habt ihr am Liebsten gespielt und warum? 

    Sich an die eigene Spielzeit in der Kindheit zu erinnern, bringt sicherlich bei jedem ein paar schöne und wohlige Gedanken hervor. Spielen bedeutet Vertrautheit, Geborgenheit, Spaß und Leichtigkeit. Ein Rahmen, nach dem sich wohl jeder sehnt. Das Gute ist: Wir haben es in der Hand. Spielen ist allgegenwärtig. Jeder kann spielen, ob Groß oder Klein. Besonders bei den Kleinen sollten wir aber einen speziellen Fokus auf die Spielzeit legen. 

    Spielzeit für Kinder

    Spielen bedeutet für Kinder, eine glückliche, freie und fantasievolle Zeit zu erleben. Spielen dient Kindern nicht nur als eine willkommene Abwechslung, als ein schöner Zeitvertreib oder auch als ein Mittel gegen Langeweile. Nein, für Kinder bedeutet Spielen deutlich mehr. Durch Spielen machen Kinder Erfahrungen, sie knüpfen Bekanntschaften zu anderen Kindern und Erwachsenen und schließlich formen sie durch Spielen ihre Persönlichkeit. 

    Man könnte auch sagen: Durch spielen entwickeln sich Kinder und lernen.

    Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr spielen Kinder geschätzte 15000 Stunden – also etwa sieben Stunden pro Tag.

    Wir können Kindern lange beim Spielen zuschauen, ohne auch nur eine Ahnung davon zu haben, warum sie so handeln und auf diese Weise spielen. Eine Tatsache, die allerdings zu beobachten ist: Glückliche Kinder spielen. Oder auch: Spielen macht glücklich.

    Auch wenn uns glückliche Kinderaugen und strahlende Gesichter mitunter schon einmal ausreichen, es wird noch besser. Kinder bilden sich durch Spielen. Ja, Spielen macht schlau. 

    Was aber macht denn das Spiel eigentlich mit dem kindlichen Gehirn? 

    Wenn Kinder beim Spielen in verschiedene Rollen schlüpfen oder Gegenstände eine spielerische Bedeutung verleihen, dann wird automatisch ihr abstraktes Denken gefördert. Kinder suchen ganz intuitiv nach Erfahrungen, die ihre Hirnentwicklung fördern. Spielen ist hier förmlich ein Lieferant von Lernerfahrungen. 

    So lernen Babys und Kleinkinder beispielsweise in den Objektspielen, ihre Bewegungen und Wahrnehmungen aufeinander abzustimmen. Bei den Objektspielen erforschen Babys und Kleinkinder alles, was in ihrer Reichweite liegt. Gegenstände, wie Rasseln oder Plüschtiere, landen im Mund, dem empfindlichsten Teil ihres Körpers. Auch hier werden wieder Erfahrungen gesammelt. Was fühlt sich wie an? Wie schwer sind die Gegenstände und wie kann man sie greifen? All das sind für Kinder Lernerfahrung und Spiel gleichzeitig.

    Auch die bekannten „Als-Ob-Spiele“ helfen Kindern dabei, ihre Kreativität und Fantasie zu entwickeln und sie von der Realität abzugrenzen. Ein Baustein wird zum Auto, ein umgedrehter Blumentopf zum Berg.

    In Rollenspielen können Kinder die Wirkung auf andere Personen oder soziale Gewohnheiten austesten. Sie lernen sich in andere Menschen und Tiere hineinzuversetzen. Gleichzeitig probieren sie verschiedene Verhaltensmöglichkeiten aus: Mal sind sie gemein oder unhöflich, dann wieder freundlich und hilfsbereit. Die Reaktion auf ihre Rollen lässt sie lernen, wie Verhaltensweisen bei dem Gegenüber ankommen. Natürlich wird dein Kind auch mal die ein oder andere Verhaltensweise ohne ein Rollenspiel austesten. Aber keine Sorge, auch das ist ganz normal in der Entwicklung. Du bist einfach da, als Ansprechpartner, als Gegenüber und ja, auch als Testperson, um sich selbst zu finden und weiterzuentwickeln. 

    Natürlich kommen auch noch die Regelspiele dazu. Hier lernen die Kinder spielerisch, Ziele zu erreichen, ihre Gefühle zu kontrollieren und sich auch mit anderen Kindern zu arrangieren. 

    All das sind natürliche Lernerfahrungen, die die Kinder durchleben. Zusätzlich wird aber auch besonders das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt. In ihren Spielen sind sie meist Helden voller Selbstbewusstsein und Mut. Diese Erfahrungen beim Spiel übertragen sich auf ihren Alltag und ihre Charakterzüge. Das wirst du sicherlich schon einmal beobachtet haben: Oftmals spielen Kinder ganz von allein das, was sie augenblicklich am meisten herausfordert und was der Erfüllung ihrer sehnsüchtigen Wünsche am ehesten entgegenkommt. 

    Die persönliche Entwicklung findet im Spiel statt

    Kinder erleben beim Spielen insgesamt aufregende, fantasievolle und kreative Momente. Spielmomente schaffen nicht nur eine geistige als auch körperliche Auslastung, vielmehr noch eine Entspannung. Eine Zeit in der sie sich fallen lassen können. Sie lernen, sich in andere Personen hineinzuversetzen oder haben Zeit und Raum, Neues auszuprobieren. Die Vielfalt der Spielmöglichkeiten wirkt natürlich auch auf das Wohlbefinden und die körperliche Gesundheit.

    Spielen bedeutet für Kinder nicht immer nur das Spielen mit einem (oder dem neusten) Spielzeug, es bedeutet vor allem auch Gespräche, Interaktionen und Agieren mit Anderen, aber eben auch die Auseinandersetzung mit sich selbst und den eigenen Gedanken. 

    Spiele so viel wie möglich mit deinem Kind

    Ich kann dir daher nur mit auf den Weg geben: Spiele so viel wie nur möglich mit deinem Kind. Hab keine Angst, dass Spielen nur Platzhalter oder unsinnig ist. Nicht nur, dass dein Kind einfach sehr viel Spaß hat und Neues dazulernt, es verbringt wertvolle Zeit mit dir als Mutter. Diese Zeit schafft euch gemeinsame Momente, wie auch Erinnerungen. Diese Zeit prägt eure Beziehung, lässt noch viel mehr Bindung entstehen und schafft Vertrauen. Was könnte es also Schöneres geben, als gemeinsam zu spielen?

    Uns Großen sollte viel daran liegen, unsere Kinder so viel und so frei wie nur möglich spielen und damit auch lernen zu lassen. Denn eines steht fest: Spielen macht glücklich und schlau.  

    Photo by Sandy Millar on Unsplash

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    Die Diplom-Kauffrau mit jahrelanger Agentur- und Redaktions-Erfahrung ist Mama von 3 Söhnen und ein absoluter Sonnenschein. Ohne ihr blaues Fahrrad ist Saskia nie unterwegs und wahrscheinlich hat sie deshalb so gute Laune, weil sie die einzige von uns ist, die sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft bewegt. Egal wie stressig und voll die Tage sind, Saskia schafft es nicht nur immer top auszusehen, sondern nebenbei auch noch uns allen Komplimente zu machen. Sie bereichert mit ihrem Spirit das Unternehmen und ist für unsere Redaktion zuständig und wer Aufmunterung braucht, der ist bei ihr genau an der richtigen Adresse.

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