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    7 Einrichtungs Tipps fürs Kinderzimmer 
    Mehr Stauraum, Farbe und Ordnung im mitwachsenden Kinderzimmer

    Was ist eigentlich so schwer daran, ein Kinderzimmer schön zu gestalten? Das Problem ist, dass es so vielen Wünschen und Ansprüche gerecht werden muss: Es soll praktisch, kindgerecht sein und Kind wie Eltern gleichermaßen gut gefallen. Außerdem soll es auf die verschiedenen und sich weiter entwickelnden Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet sein. Denn die Kinder wachsen bekanntermaßen schneller als gedacht und damit ändern sich auch ihre Bedürfnisse. Einrichtungs-Expertin Cordula Maudrich zeigt uns ihre 7 Tipps für ein schönes schlaues Kinderzimmer.

    Die Einrichtung eines Kinderzimmers ist nicht ganz einfach. Hier wird geschlafen, gekuschelt, gemalt, gespielt – oft auf kleinem Raum. Zusätzlich braucht es ausreichend Platz für Kleidung und das ganze Spielzeug. Oft herrscht das Chaos, gefühlt müssen laufend zusätzliche Möbel her oder es ist einfach nicht gemütlich.

    Im Alltag geht es ganz oft darum, irgendein konkretes Problem im Kinderzimmer zu lösen.

    Deshalb möchte ich dir, basierend auf den häufigsten Fragen aus meiner Beratung, meine sieben Top-Tipps an die Hand geben wie du dein Kinderzimmer verschönern und optimieren kannst.

    Das Ziel: Ein kindgerechtes Zimmer, das deinem Kind UND dir gefällt. In dem ihr euch gerne aufhaltet und das gerüstet ist für die Herausforderungen der nächsten Jahre.

    1. Wie du den Stauraum kinderfreundlich gestaltest

    Das Kinderzimmer versinkt im Chaos? Da bist du nicht allein – Ordnung und Aufräumen ist wohl in fast jedem Kinderzimmer ein großes Thema. 

    Mach es dir und deinem Kind so einfach wie möglich. Alles hat seinen festen Platz, aber gerade Kleinkram verschwindet einfach in großen Körben und Kisten. Gerade für kleinere Kinder sind Aufkleber toll, die mit einfachen Symbolen zeigen was in welche Kiste gehört. Es gibt auch sehr schöne Spielmatten, die am Ende einfach zu einem Sack zugezogen werden – und weg ist das ganze Lego.

    Mein Tipp: Viele Kinder möchten ihr aufgebautes Lego oder Playmobil gerne stehen lassen. Ist auf dem Boden nicht genug Platz, dann schaffe Ablageflächen – z.B. auf einem Sideboard oder einem Spieltisch.

    2. Wie du das Kinderzimmer fit für die nächsten Jahre machst

    Dein Kind kommt bald in die Schule? Ein Geschwisterkind soll einziehen? Aus dem Baby wird ein Kleinkind?

    Bei Kindern ändern sich die Bedürfnisse sehr schnell, das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Anforderungen an das Kinderzimmer. Aber wer möchte schon alle 6 Monate das Zimmer neu gestalten?

    Mein Tipp: Wenn du schon mit der Umgestaltung des Zimmers beschäftigt bist, dann überlege was sich in den nächsten zwei bis drei Jahren ändern wird und plane dies schon heute ein. Dann ist anfangs der Stauraum eben noch nicht komplett ausgenutzt. Und wenn du schon weißt, wo der Schreibtisch hin soll, musst du ihn irgendwann nur noch hinstellen. 

    3. Wie du die Farbgestaltung angehst

    Gerade im Kinderzimmer kommt es am allermeisten darauf an, was deinem Kind und dir gefällt. Pink? Super! Mintgrün? Auch prima! Jeder Farbwunsch kann schön inszeniert werden.

    Du hast zwei Optionen: Zum einen kannst du das Zimmer „Ton in Ton“ gestalten (also z.B. im Farbspektrum rosé/nude/creme), das ist dann eine sehr ruhige und harmonische Kombination. Unser Auge mag aber auch gerne Kontraste (z.B. ein kräftiges blau, kombiniert mit einem zarten rosa oder gelb in Kombination mit grau), du darfst also ruhig mutig sein.

    Mein Tipp: Egal für welche Version und welche Farben du dich entscheidest – greife die Farben an verschiedenen Stellen des Zimmers auf. Dabei muss es nicht immer genau der gleiche Ton sein – das wirkt dann sogar schnell langweilig. Bleib in der gewählten Farbwelt, nutze aber verschiedene Nuancen.

    4. Wie du die richtige Wandfarbe auswählst

    Den richtigen Farbton für die Wände zu finden, ist gar nicht so einfach. Investiere hier lieber etwas Zeit als dich hinterher zu ärgern.

    Kaufe von deinem bevorzugten Farbton zunächst eine kleine Menge. Streiche die Farbe auf ein großes Blatt Papier/ein Stück Raufaser, lasse sie trocknen (Farbe wird beim Trocknen heller) und hänge das Muster im Kinderzimmer an die entsprechende Wand. Schau es dir zu verschiedenen Tageszeiten an und entscheide dann.

    Mein Tipp: Habe keine Angst vor dunklen und kräftigen Farben – auch ein kleines Zimmer kann eine dunkle Wand vertragen. Oder du streichst das untere Drittel der Wände kräftig, darüber bleibt es weiß. Kombiniere die kräftige Farbe mit hellen Tönen und du hast einen tollen Kontrast im Kinderzimmer.

    Übrigens: Es gibt auch wunderschöne Tapeten, schau dich ruhig mal um.

    5. Wie du ein Mottozimmer gestaltest

    Jedes Kind hat gewisse Vorlieben. Ich rate aber dazu, es nicht zu übertreiben und das komplett rot-blaue Spiderman Zimmer oder die rosa Glitzer-Einhorn-Prinzessinnenhöhle einzurichten. Das wird schnell zu viel. Schön ist eine Themenwelt, die auch durchaus weiter gefasst sein kann (z.B. Meerestiere, Weltraum, Regenbögen/Einhörner/Pastell). Das ist hintergründiger und damit zeitloser.

    Mein Tipp: Bleib bei den Möbeln neutral (weiß/Holz), denn die sind teuer. Ein Feuerwehrbett ist cool, keine Frage – aber wie viele Jahre werdet ihr es wirklich nutzen? Bei Postern, Wandtattoos, Kissen, Bettwäsche usw. und auch der Wandfarbe kannst du dann in die Vollen gehen. 

    Greife ein Motiv mehrfach auf, das schafft Einheitlichkeit im Zimmer.

    Mein zweiter Tipp: Bevor du mit dem Shoppen beginnst, platziere die Fotos der Produkte nebeneinander auf einem weißen Blatt. So siehst du ganz schnell ob die Artikel zusammenpassen. Das erspart dir am Ende viel Frust.

    6. Wie du ein kleines Kinderzimmer einrichtest

    In meiner Beratung spreche ich oft mit Eltern, die Schwierigkeiten haben, ein kleines Kinderzimmer einzurichten. Diese Räume liebe ich aber ganz besonders! Denn mit ein wenig Planung können sie ausgesprochen gemütlich werden. Daher lohnt es sich wirklich, hier etwas Zeit zu investieren.

    Am besten malst du dir den Grundriss und die Möbel auf ein Blatt Papier, schneidest die Möbel aus und schiebst sie dann so lange hin und her bis du eine Einrichtung gefunden hast, die dir gefällt. Oder nutze ein einfaches kostenloses Online-Tool. Gerade kleine Zimmer lassen sich so schnell optimieren.

    Mein Tipp: Stelle Möbelstücke auch ruhig mal in den Raum hinein, platziere nicht alles an den Wänden entlang. So kannst du den Raum schön strukturieren. Überlege auch, was du auslagern kannst. Vielleicht passt das sperrige Tipi ins Wohnzimmer und der Großteil der Bekleidung in den elterlichen Schrank. Mit hohen Schränken nutzt du den Raum zudem optimal aus.

    7. Wie du die Beleuchtung optimierst

    In vielen Kinderzimmern gibt es nur die Deckenleuchte als einzige Lichtquelle. Dabei machen hier durchaus drei bis fünf Leuchten Sinn. 

    Die Deckenleuchte dient der Grundbeleuchtung. Dort, wo (vor-)gelesen wird, brauchst du eine helle Leselampe. Das kann eine Steh- oder Wandlampe sein. Viele Kinder mögen zudem ein Nachtlicht mit sanftem Licht zum Einschlafen.

    Gibt es einen Schreibtisch, sollte auch dieser mit einer Schreibtischlampe gut ausgeleuchtet werden.

    Schön ist auch immer ein Mix aus direkter und indirekter Beleuchtung. So kann der Spielbereich zum Beispiel von einem Deckenfluter erhellt werden. Idealerweise ist dieser, ebenso wie die Deckenleuchte, dimmbar. Hinzu kommt Dekobeleuchtung (z.B. Lichterketten), die auch noch einmal ganz viel Gemütlichkeit schafft.

    YOU CAN DO IT!

    Cordula hat einen kostenlosen Minikurs + Workbook erstellt.

    „In 5 Schritten zum Traumkinderzimmer“

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    Viel Spaß beim Umräumen und Dekorieren.

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    Die Diplom-Kauffrau mit jahrelanger Agentur- und Redaktions-Erfahrung ist Mama von 3 Söhnen und ein absoluter Sonnenschein. Ohne ihr blaues Fahrrad ist Saskia nie unterwegs und wahrscheinlich hat sie deshalb so gute Laune, weil sie die einzige von uns ist, die sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft bewegt. Egal wie stressig und voll die Tage sind, Saskia schafft es nicht nur immer top auszusehen, sondern nebenbei auch noch uns allen Komplimente zu machen. Sie bereichert mit ihrem Spirit das Unternehmen und ist für unsere Redaktion zuständig und wer Aufmunterung braucht, der ist bei ihr genau an der richtigen Adresse.

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