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    9 Schritte zu mehr Selbstvertrauen
    So hilfst du deinem Kind, ein selbstbewusster und selbstständiger Mensch zu werden

    Mit Sicherheit wünschst auch du dir starke, selbstständige und selbstbewusste Kinder. Hierbei kommt es natürlich vor allem darauf an, wie du deinen Nachwuchs erziehst, was du ihm zutraust und wie viel Freiheit du deinem Kind lässt. Was kannst du aber konkret als Eltern tun, damit dein Kind schneller selbstständig wird und ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen kann? 9 Schritte zu mehr Selbstvertrauen und Selbstständigkeit.

    Am Anfang steht das Urvertrauen 

    Urvertrauen zwischen Eltern und ihren Kindern ist die wichtigste Voraussetzung, damit dein Kind ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen kann. Dieses Selbstvertrauen wiederum ist wichtig auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Urvertrauen lernen bereits die Kleinsten, wenn sie spüren: Meine Eltern kümmern sich um mich. Wenn ich weine, dann werde ich getröstet. Wenn ich Hunger habe, dann bekomme ich zu essen. Wenn ich unglücklich bin, dann werde ich in den Arm genommen. Kurzum: Ich werde bedingungslos geliebt, egal was passiert, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg. Kinder werden natürlich nicht von heute auf morgen selbstständig, es ist ein Entwicklungsprozess, den du als Eltern begleiten und unterstützen kannst. 

    Schritt 1: Freiraum geben und gewähren lassen! 

    Wenn du deinem Kind möglichst viel Freiraum gibst und es Dinge alleine machen lässt, so stärkst du es automatisch in seinem Selbstbewusstsein. Natürlich machst du dir bestimmt auch oft Sorgen und hast vielleicht auch Angst, dein Kind einfach mal alleine machen zu lassen. Kinder erkennen Gefahren oft noch nicht und können auch nicht alles alleine entscheiden. Hier kannst du immer wieder abwägen: Traue ich meinem Kind zu, allein auf das Klettergerüst zu steigen oder noch nicht? Vielleicht gibst du am Anfang Hilfestellung und lässt es dann einfach zu, dass sich dein Kind allein nach oben bewegt. Es wird mit Sicherheit sehr stolz sein, es allein geschafft zu haben und es gibt ihm eine große Portion Selbstvertrauen, besonders wenn es von dir in seinem Mut bestärkt wird. 

    Schritt 2: Eigene Ideen zulassen! 

    Entwickelt dein Kind Eigeninitiative und eigene Ideen, zum Beispiel in Spielsituationen, so solltest du dies zulassen und unterstützen. Entsprechen diese Ideen auch einmal nicht genau deinen Vorstellungen, so solltest du dich trotzdem zurückhalten und deinem Kind die Möglichkeit geben, sich ausprobieren zu können. Natürlich sollst du trotzdem ein Auge darauf haben, dass es sich nicht um ungefährliche Dinge handelt. 

    Schritt 3: Kleinere Probleme selbst lösen lassen! 

    Greife nicht immer sofort ein, wenn dein Kind in Streit- oder Konfliktsituationen gerät. Lösungen mit dem besten Freund zu finden und eine Einigung zu erreichen, stärkt die Sozialkompetenz deines Kindes und somit sein Selbstvertrauen. 

    Schritt 4: Eigene Erfahrungen machen lassen! 

    Besonders Kleinkinder gehen in ihrer eigenen Art und Weise an Neues heran. Auch wenn du die Vorgehensweise deines Kindes nicht immer gut findest, solltest du deinen Nachwuchs dennoch auch mal gewähren lassen. Dein Kind sollte sich ausprobieren dürfen, auch wenn es nicht alles gleich richtig macht.  

    Schritt 5: Eigene Entscheidungen treffen lassen! 

    Eigene Entscheidungen zu treffen, ist eine Kompetenz, die geübt werden muss. Gestehe deinem Kind daher im Rahmen seines Lebensumfeldes Entscheidungen zu, die es selbst und selbstständig treffen darf. Es kann entscheiden, was es am liebsten anziehen möchte oder welche Freunde es zum Geburtstag einladen will. Hat dein Kind noch Schwierigkeiten mit der Entscheidungsfindung, so kannst du natürlich jederzeit Entscheidungshilfen geben. 

    Schritt 6: Verantwortung übertragen! 

    Kinder helfen gerne mit und sind stolz, wenn sie Verantwortung übertragen bekommen. Das zeigt ihnen, dass Mama und Papa ihnen etwas zutrauen. Übertrage deinen Kindern dem Alter entsprechend kleinere Aufgaben im Haushalt: Den Tisch decken, die Spülmaschine ausräumen oder beim Kochen helfen. 

    Schritt 7: Vertrauen schenken und Mut machen! 

    Mache deinem Kind Mut, wenn es unsicher ist, ob es eine bestimmte Aufgabe auch schafft. Wichtig ist, klar zu signalisieren, dass es nicht schlimm ist, wenn etwas schief geht. Mut machen und Trost zusprechen ist bei Misserfolg das richtige Mittel, um deinem Kind Selbstvertrauen zu geben. Es weiß: Wenn mir etwas einmal nicht gelingt, so ist es nicht schlimm und beim nächsten Mal klappt es besser! 

    Schritt 8: Fehler selbst erkennen lassen!

    Es wäre falsch, deinem Kind immer sofort auf den Kopf zuzusagen, wenn es etwas falsch gemacht hat. Wenn dein Kind einen Fehler gemacht hat, erkennt es diesen meist von selbst und versucht, Lösungen zu finden, um ihn zu revidieren. Wenn dein Kind überfordert ist, bist du da und zeigst, dass es mit dir darüber reden kann.

    Schritt 9: Mit Lob nicht sparen! 

    Besonders wichtig ist es, dein Kind zu loben, wenn es eigene Entscheidungen selbstständig umsetzt. Wenn etwas nicht so gut klappt, kannst du als Eltern Hilfestellung anbieten und dein Kind ermutigen. Am besten bespricht man zusammen, wie eine alternative Lösung aussehen könnte und reflektiert zusammen, was schiefgelaufen ist

    Wichtig bei allen Schritten auf dem Weg zur Selbstständigkeit ist, dass sich dein Kind in der Familie geborgen fühlt und von allen aufgefangen wird, wenn etwas einmal nicht so klappen sollte wie geplant. Überdenke natürlich auch immer, welche Freiheiten du für altersangemessen hältst und erkläre deinem Kind deine Entscheidung. So hat dein Nachwuchs Gelegenheit, sich selber auszuprobieren und seinen eigenen Weg in Richtung Selbstständigkeit zu finden. 

    Foto Credit: Angela Elbing

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