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    Wie berechne ich meinen Eisprung?
    Wir verraten dir wie lange ein Monatszyklus dauert, wann der Eisprung stattfindet und was du zur Berechnung deiner fruchtbaren Tage wissen solltest

    Für manche Frauen ist und bleibt er ein Mysterium, für andere ist der eigene Zyklus ein offenes Buch. Der Menstruationszyklus einer Frau beginnt in der Pubertät und endet mit dem Eintritt in die Wechseljahre. Er dient dazu, dass in den weiblichen Eierstöcken Eizellen heranreifen und befruchtet werden können. Was läuft aber eigentlich genau während dieser Phase ab? Wie lange dauert ein Monatszyklus? Wann findet der Eisprung statt? Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit diesen Fragen intensiver zu beschäftigen, wenn du schwanger werden möchtest. 

    Wie lange dauert der weibliche Monatszyklus?

    Der weibliche Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Periode und endet mit dem Tag vor der nächsten Menstruation. In der Regel geht man von einer Länge von 28 Tagen aus. Manche Frauen haben auch einen kürzeren oder längeren Monatszyklus. Gründe dafür können hormonelle Schwankungen oder Stress sein. Wichtig ist, dass du dich und deinen Körper selbst gut kennst und Besonderheiten deines Zyklus in einem Zykluskalender notierst, wenn du schwanger werden möchtest. Dieser liefert Beobachtungen über einen längeren Zeitraum, so dass Regelmäßigkeiten oder auch Unregelmäßigkeiten schnell erkannt werden können. Die einzelnen Zyklusphasen lassen sich grob in drei Abschnitte unterteilen. 

    Die Follikelphase in der ersten Zyklushälfte

    In dieser Phase werden die Eibläschen (Follikel) gebildet. In jedem Follikel befindet sich eine Eizelle, die sich mit Unterstützung des Hormons FSH entwickelt. Gleichzeitig steigt der Östrogenspiegel an, der die Gebärmutterschleimhaut wieder aufbaut, die bei der letzten Periode abgestoßen wurde. 

    Ovulationsphase in der Zyklusmitte

    Dies ist die Phase des Eisprungs. Die Follikel haben sich bereits so gut entwickelt, dass sie nun reif für den Eisprung sind. Das Follikel platzt und gibt nun die reife Eizelle in den Eierstock frei, die eine Zeit lang befruchtungsfähig bleibt. Bei Frauen mit einem Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung in der Hälfte des Zyklus, also um den 14. Tag herum statt. Wenn du deinen Eisprung genau erkennen willst, solltest du auch andere Methoden zur Beobachtung heranziehen. Achte auf die Entwicklung und Veränderung des Zervixschleimes, der mit zwei Fingern am Muttermund abgenommen wird. Er verändert sich im Laufe des Zyklus von milchig-trüb bis wässrig-klar. Zur Zeit des Eisprungs ist eine große Menge an Zervixschleim vorhanden, der zwischen zwei Fingern spinnbar ist und Fäden zieht. Auch gibt es im Handel Ovulationstests, die den Zeitpunkt des Eisprungs bestimmen können. Dieser Test misst die Konzentration des Hormons LH. Dies wird vor dem Eisprung vermehrt in der Hirnanhangdrüse gebildet und löst diesen aus. Der Test funktioniert ähnlich einem Schwangerschaftstest und wird nur kurz in den Urin getaucht. Kurz vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs ist eine Schwangerschaft am wahrscheinlichsten. Spermien bleiben einige Tage überlebensfähig und können sozusagen auf die reife Eizelle „warten“. 

    Die Gelbkörperphase in der zweiten Zyklushälfte

    Nach dem Eisprung wird der Follikel in eine Drüse umgewandelt, die als Gelbkörper bezeichnet wird und das Hormon Progesteron bildet. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten des befruchteten Eis vorbereitet. Der Zervixschleim wird wieder zäher und dickflüssiger, die unfruchtbare Zeit beginnt. Wurde die Eizelle nicht befruchtet, so stirbt der Gelbkörper ab, Östrogen- und Progesteronspiegel sinken. Es kommt zu einer Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut und die Regelblutung setzt ein. 

    Findet der Eisprung jeden Monat statt?

    Bei einem regelmäßigem Zyklus und einem regelmäßigen Einsetzen der Menstruation findet auch ein Eisprung statt. Es gibt Frauen, die sehr starke Zyklusschwankungen und somit ihre Periode nur alle paar Monate haben. Ist dies der Fall, so gibt es auch keinen Eisprung. Solltest du schwanger werden wollen, empfiehlt sich in diesem Fall ein Gespräch mit deinen Gynäkologen, der deinen Zyklus genauer beobachten und ggf. Untersuchung einleitet, um der Sache auf die Spur zu gehen. 

    Es hat geklappt – Was passiert kurz nach der Befruchtung im Körper?

    Eine der zahlreichen Spermien hat eine Eizelle im Eileiter erreicht und sie befruchtet. Diese wandert nun Richtung Gebärmutter und nistet sich spätestens sieben Tage nach der Befruchtung darin ein, wodurch es zu einer leichten Blutung kommen kann. Nun werden vor allem die Hormone HCG und Progesteron gebildet, die die typischen Schwangerschaftsanzeichen verursachen: Ausbleiben der Periode, Übelkeit, Müdigkeit und Spannungsgefühle in der Brust 

    Es lohnt sich also, etwas genauer in dich hineinzuhören. Ob du schwanger werden möchtest oder nicht – es ist generell unglaublich spannend zu wissen, was in unserem Körper passiert. 

    Bitte sei dir aber immer über Folgendes bewusst: Die Methode der Eisprungbeobachtung und -messung ist NICHT zur Empfängnisverhütung geeignet, denn hierfür lässt sie viel zu viel Spielraum und ist nie zu 100 Prozent verlässlich!

    Photo by Annie Spratt on Unsplash

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