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    #tanilla TALK : Tipps für mehr Klimaschutz
    Die Welt brennt - Was können wir selbst für den Klimaschutz tun? - Die Kolumne der mother.NOW Gründerinnen Tanya und Camilla

    Das ist eine Frage, die uns in den vergangenen Wochen sehr beschäftigt hat. Die Bilder von den Buschfeuern in Australien sind so schockierend und verheerend und eine Zahl wie „eine halbe Milliarde toter Tiere“ einfach gar nicht vorstellbar. Es fehlt an Klimaschutz. Die kleineren Kinder kriegen es noch nicht bewusst mit, aber die älteren. Wie zum Beispiel Tanyas 10jähriger Sohn, der sitzt weinend am Küchentisch und fragt: „Und warum wird so wenig gemacht?“ Buschbrände gehören in Australien im Sommer dazu, aber normalerweise beginnen sie im November und nicht im Oktober. Und Experten sind sich einig: Der Klimawandel hat Anteil an dieser Katastrophe. 

    Fragen, die uns ins Stottern kommen lassen

    „Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen, und die letzte Generation, die noch etwas ändern kann“ – sagte Barack Obama, der ehemalige Präsident der U.S.A.. Aber was heißt das für uns? Was kann man tun? Wie kann man sich nicht einfach nur sprachlos und gelähmt vor der großen Aufgabe fühlen? Was können wir im Alltag tun, um unseren Beitrag zu leisten. Einen Beitrag, der machbar ist und doch seine Wirkung hat. Tanya und Camilla haben je vier Tipps, wie man im Alltag im Kleinen etwas verändern kann. Denn ein Anfang ist ein Anfang!

    Camillas Tipps für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz

    Kleine, hilfreiche Maßnahmen für den Klimaschutz

    Wir haben nur bedingt Macht, mit an den großen Rädern zu drehen, die die großen Veränderungen erzeugen. Aber was wir auf jeden Fall tun können, ist uns an der eigenen Nase zu packen. Und zwar bei den kleinen Dingen im Alltag.

    Reduziert Mini – Müll

    Zuckertütchen neben dem Kaffee sieht man fast überall. Den Müll, den das produziert, ist unvorstellbar. 3,5 Millionen Tonnen Müll produziert die Weltgemeinschaft. Jeden Tag. Stellt euch mal vor, wir lassen alle die Zuckertütchen zurückgehen und fragen nach dem Zuckerstreuer? Wir rühren die Plastikstäbchen zum Umrühren nicht mehr an, sondern fragen nach einem Löffel? Ungenutzte Servietten landen in Cafés und Restaurants im Müll. Wir können sie aber mitnehmen und für die Rotznasen unserer Kinder verwenden.

    Braucht ihr die Dinge wirklich bis zum Schluss auf?

    „Ach, das kleine Stück Seife kann weg!“ Aber stellt euch mal vor, 1 Millionen Menschen denken so. Wie groß ist dann das Stück Seife, das entsteht, wenn man 1 Millionen kleinen Seifenstücke aneinanderklebt. Versucht einmal, alles wirklich bis zum Ende zu verwenden. Das kleine Seifenstück wird dann an das nächste, große Seifenstück geklebt. Der Fehldruck wird als Schmierpapier verwendet und die kaputte Hose einfach geflickt.

    Stecker raus!

    Was viele gar nicht wissen: Standby kostet dich oft mehr Geld und Strom als die eigentliche Nutzung des Gerätes in Betrieb. Zieht die Stecker raus, bevor ihr die Wohnung verlasst. Das spart Ressourcen und euer Geldbeutel wird sich auch freuen.

    Tanyas Tipps für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz

    Packen wir es an!

    Wir regen uns so oft auf über den Müll, der beim Parkspaziergang am Wegesrand liegt. Aber man könnte ja auch einfach mit anpacken. Wie wäre es denn beim nächsten Spaziergang, einen Müllbeutel mitzunehmen und alles was man so sieht einzupacken? Ein Versuch wäre es wert, oder?

    Nicht ohne meine Wasserflasche und für den Klimaschutz

    Die Menge an Müll, die wir durch Plastikflaschen und Coffee to – go Becher produzieren ist unsäglich. Das ist eine Veränderung möglich, die wir tatsächlich selbst in der Hand haben zu ändern. Es gibt tolle Trinkflaschen, die man gut in die Tasche packen kann, ebenso wie wiederverwendbare Coffee-to-go Becher. Mittlerweile bieten viele Cafés gegen einen kleinen Aufpreis wiederverwendbare Coffe-to-go Becher an. Ja, das kostet ein bisschen mehr, aber man kann die immer wieder verwenden.

    Muss das Obst eingeschweißt sein?

    Manchmal ist es gar nicht so einfach, Verpackungsmüll zu sparen – etwa beim Kauf von Obst, Gemüse oder Brot. Aber wenn möglich, kann man bewusst den unverpackten Salat, statt den mit Plastikhülle wählen.

    Warm duschen ist herrlich!

    Warmes Wasser und trotzdem Wasser sparen: Zum Beispiel kannst du die Dusche beim Einseifen abstellen. Dusche zudem nicht unnötig lang – auch wenn es angenehm ist, sich eine halbe Stunde von warmem Wasser berieseln zu lassen, nachhaltig ist es nicht. Ein Vollbad verbraucht übrigens circa 140 Liter Wasser; eine Dusche lediglich 15 Liter pro Minute, mit sparsamen Duschköpfen auch weniger. 

     

    Umweltschutz ist wie Kindererziehung – man muss es vorleben. Wenn wir unseren Kindern zeigen, wie man im Alltag achtsamer umgehen kann, welche Möglichkeiten wir haben, unseren Anteil zu leisten, dann fühlen wir uns vielleicht nicht mehr ganz so machtlos. Umweltschutz fängt leider bei der eigenen Bequemlichkeit an. Wir wissen wovon wir reden. Wir wissen, wie schwer es manchmal ist im stressigen Alltag, den unbequemeren, aber sinnvolleren Weg zu wählen. Aber je öfter wir diesen Weg einschlagen, desto mehr zeigen wir unseren Kindern,  dass wir wenigstens das tun, was wir in der Hand haben. Für jeden ein kleiner Schritt, gemeinsam ein großer!

     

     

     

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