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    Wie finde ich einen guten Babysitter?
    Du brauchst dringend mal wieder Paar-Zeit? Diese Tipps helfen dir bei der Suche nach einem passenden Babysitter

    Eltern werden wir nur einmal und zwar mit der Geburt unseres ersten Kindes. Eine große Veränderung, die damit eintritt.  Auch wenn es natürlich mit nur einem Kind deutlich unkomplizierter ist, sich ein paar Freiräume zu organisieren, ist es nicht leicht die passende Person zu finden, die kurzzeitig die Betreuung übernimmt. Viele Familien haben die Großeltern nicht direkt um die Ecke oder wollen Freunden auch nicht ihre drei Kinder gleichzeitig als Übernachtungsgäste zumuten. Dabei wäre aber ein bisschen Paar-Zeit zwischendurch so sinnvoll und meist überfällig. Also muss ein Babysitter her. Aber woher nehmen, worauf achten und klappt das auch mit meinen Kindern?

    Zwillingsmama Katrin hat sich irgendwann auf die Suche nach einem passenden Babysitter gemacht und ihre Tipps für uns aufgeschrieben.

    Mit der Geburt eines Kindes (oder in unserem Fall zweier Kinder) tauchen Mama und Papa tief ins Eltern-Universum ein. In den ersten Wochen und Monaten bleibt da kaum Zeit für Unternehmungen wie Kino, Essen gehen oder mal wieder eine Sportveranstaltung zu besuchen. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem die Sehnsucht danach wieder aufkeimt. Während viele unserer Freunde auf Großeltern zurückgreifen können, die Zeit und Lust haben hin und wieder das Kind zu hüten, mussten wir uns nach Alternativen umsehen und einen externen Babysitter finden. 

    Babysitterdienste im Familien- und Freundeskreis

    Wir haben dankenswerterweise Freunde und Nachbarn, die sich gerne mal anbieten für Babysitterdienste. Aber nicht immer passt es zeitlich und wir wollen diese Freundschaftsdienste auch nicht überstrapazieren. Daher haben wir uns irgendwann überlegt, uns zusätzlich extern nach einem vertrauensvollen Babysitter oder einer Babysitterin umzusehen. 

    Ab wann kann ich mein Kind einem Babysitter anvertrauen?

    Darüber gehen die Meinungen auseinander. Generell gibt es auf die Frage wohl keine einheitliche Antwort und es hängt sicherlich auch viel von den Kindern oder dem Kind ab. Ich kenne Eltern, die ihren Säugling schon stundenweise abgegeben haben. Das wäre mir persönlich noch zu früh. Freunde haben natürlich schon in dieser Zeit mal den Kinderwagen geschoben oder kurz aufgepasst, wenn ich mit Kind Nummer 2 zum Arzt musste. Aber als wir wirklich zum ersten Mal ausgehen wollten und dafür einen Babysitter beauftragt haben, waren unsere Kinder 3 Jahre alt. Das habe ich als gutes Alter empfunden, weil sie dann schon kommunizieren konnten, ob sie eine schöne Zeit hatten oder eben auch nicht. 

    Vier Wege, den perfekten Babysitter zu finden

    • Empfehlungen aus dem Freundeskreis
      Unsere Suche nach einem Babysitter starteten wir im Freundeskreis. Wir sammelten ein paar Nummern von Babysitterinnen, die uns empfohlen wurden. Während mir die meisten Kontakte aber viel zu jung und unerfahren erschienen, um auf zwei Kleinkinder gleichzeitig aufzupassen, fanden wir über diesen Vermittlungsweg unsere perfekte Babysitterin. Sie war schon Ende 30, hatte eine Pflegetochter und war nach eigener Aussage beim ersten Kennenlernen mit unseren Kindern „schockverliebt“. Es passte perfekt und wir konnten ein Jahr lang regelmäßig ausgehen, während unsere Kinder bestens aufgehoben waren und sich schon Wochen im Voraus auf die nächste Babysitterzeit freuten. Dann bekam unsere Claudia noch ein Baby und wir musste sie schweren, aber dankbaren Herzens ziehen lassen.
    • Aushänge in der Kita
      In unserer Kita befinden sich am Schwarzen Brett regelmäßig Aushänge, in denen Erzieher-Azubis oder Studenten der Erziehungswissenschaften nach einem Babysitter-Nebenjob suchen. Alle Aushänge wurden vorab schon einmal von der Leitung in Augenschein genommen und überprüft. Das schafft eine gute Vertrauensbasis. 
    • Professionelle Babysitter-Agenturen
      In fast allen größeren Städten gibt es professionelle Agenturen, die Babysitter-Dienste anbieten. Du kannst dich bei diesen Services darauf verlassen, zuverlässige und meistens auch ausgebildete Betreuungskräfte zu finden. Es handelt sich dabei oftmals um Erzieher oder Menschen mit einer vergleichbaren Qualifikation. Einen kleinen Haken gibt es aber doch: Diese Dienste sind meistens sehr teuer, denn sowohl die Agentur als auch der Babysitter wollen an dem Auftrag verdienen. Außerdem muss häufig eine Mindestbetreuungszeit vereinbart werden. 
    • Die Suche über Onlineplattformen
      Es gibt im Internet Plattformen, die sich auf die Vermittlung von Babysittern spezialisiert haben. Meistens sind diese kostenpflichtig. Dieses Geld haben wir gerne investiert und einen 3-Monats-Zugang gebucht. Wir haben eine Suchanzeige mit konkreten Angaben zu den gewünschten Betreuungszeiten geschaltet. Darauf bekamen wir einige nette Angebote von Babysittern und Babysitterinnen in der Nähe. Aus den Anfragen wählten wir 3 Personen aus, die wir zu einem Kennenlernen einluden. Eine Bewerberin passte auf Anhieb und wir hatten ein gutes Bauchgefühl. Wir können uns bis heute auf sie verlassen und buchen sie regelmäßig für unsere Eltern-Auszeit.

    Meine Tipps für die Babysittersuche

    Einem Babysitter vertraust du das Wertvollste an, was es in deinem Leben gibt: Dein Kind. Daher musst du dir wirklich sicher sein, mit gutem Gefühl das Haus verlassen zu können. Unabhängig davon, über welchen Weg der Kontakt zustande kam, habe ich immer ein paar Grundregeln beachtet. 

    • Alter
      Ich persönlich habe minderjährige Babysitter aus der Suche ausgeschlossen.
    • Erfahrung
      Bevorzugt habe ich bei der Suche Babysitter, die schon einige vergleichbare Jobs vorweisen konnten. Über die Portale gibt es meistens hilfreiche und transparente Bewertungssysteme. 
    • Sympathie
      Der wichtigste Faktor bei der Babysittersuche war für mich die Sympathie. Nur wenn auch das Bauchgefühl gestimmt hat, kam für mich eine Betreuung überhaupt infrage. 
    • Vertragliches
      Du bist dazu verpflichtet, für deinen Babysitter Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Wir haben alle Babysitter immer offiziell angemeldet. Das kannst du ganz einfach über die Minijobzentrale. Ein weiterer Vorteil: Die Babysitterkosten kannst du steuerlich absetzen. 
    • Stundenlohn
      Im Vorfeld haben wir einen festen Stundensatz pro angefangene halbe Stunde vereinbart. Tatsächlich berichteten einige Babysitter von Familien, die den Stundensatz während der Schlafenszeit der Kinder halbierten – das kam für uns nicht infrage.

    Mein Fazit für die Babysittersuche

    Wir haben verschiedene Wege ausprobiert, um einen Babysitter zu finden. Dabei gibt es keinen Königsweg, der garantiert am besten funktioniert. Am Ende ist es wichtig, sich mit dem Menschen wohlzufühlen, der auf dein Kind oder deine Kinder aufpasst. Wir haben gute Erfahrungen über Online-Plattformen gemacht. Auch wenn du ein wenig Geld dafür bezahlen musst, kannst du deinen Account meistens nach erfolgreicher Suche wieder kündigen. Ich fand es toll, dass es zu den meisten Babysittern schon Meinungen und Erfahrungen anderer Eltern gab. Das hat mir entsprechende Sicherheit gegeben, meine Kinder bei diesem Babysitter gut aufgehoben zu wissen. Jenseits aller Bewertungen, Erfahrungen und Qualifikationen ist für mich aber immer mein Bauchgefühl das wichtigste gewesen, was am Ende für die Entscheidung ausschlaggebend war. 

    Photo by Marisa Howenstine on Unsplash

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    Die Diplom-Kauffrau mit jahrelanger Agentur- und Redaktions-Erfahrung ist Mama von 3 Söhnen und ein absoluter Sonnenschein. Ohne ihr blaues Fahrrad ist Saskia nie unterwegs und wahrscheinlich hat sie deshalb so gute Laune, weil sie die einzige von uns ist, die sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft bewegt. Egal wie stressig und voll die Tage sind, Saskia schafft es nicht nur immer top auszusehen, sondern nebenbei auch noch uns allen Komplimente zu machen. Sie bereichert mit ihrem Spirit das Unternehmen und ist für unsere Redaktion zuständig und wer Aufmunterung braucht, der ist bei ihr genau an der richtigen Adresse.

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