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    Was tun, wenn mein Baby zahnt?
    Wie du Zahnungsbeschwerden bei deinem Kind linderst und was du zu den ersten Zähnen wissen solltest

    Der erste Milchzahn blitzt im Durchschnitt etwa ab dem 6. Monat aus dem Lächeln deines Babys hervor. Etwa mit drei Jahren ist das Milchgebiss dann vollständig. Bis dahin ist es für viele Babys und ihre Eltern aber oft ein langer Weg, denn das Zahnen kann sehr schmerzhaft sein und mit weiteren unangenehmen Symptomen einhergehen. Wir haben aber Tipps und Tricks für dich, mit denen du bei deinem Kind Zahnungsbeschwerden lindern kannst.

    Es gibt tatsächlich Babys, die bereits mit Zähnen auf die Welt kommen, andere lächeln an ihrem 1. Geburtstag noch zahnlos in die Kamera. Aber mach dir keine Sorgen, ob früher oder später, irgendwann kommen die Zähne mit Sicherheit und dann wirst du sie wahrscheinlich verfluchen. 

    In welcher Reihenfolge kommen die Zähne?

    • Ca. 3-6. Monat: Mittlere Schneidezähne unten, mittlere Schneidezähne oben
    • Ca. 9. Monat: Seitliche Schneidezähne
    • Ca. 18. Monat: Erster Backenzahn
    • Bis 2 Jahre: Eckzähne und zweiter Backenzahn
    • Bis 3 Jahre: 20 Milchzähne

    Welche Anzeichen sind typisch für das Zahnen beim Baby?

    Natürlich gibt es Babys, die dir keinerlei Anzeichen geben, dass die Zähne gerade im Anmarsch sind. Plötzlich sind sie einfach da und dein Kind hat sich nie über Schmerzen beklagt. Meistens ist es jedoch so, dass wenn die Zähnchen von unten durch das Zahnfleisch drücken, dies für dein Baby oft sehr schmerzhaft ist. Diese Zeit wird begleitet von typischen Symptomen wie Fieber, Unwohlsein oder Durchfall. Einige Experten gehen davon aus, dass diese Symptome dadurch verursacht werden, dass sich dein Baby in dieser Zeit alles in den Mund steckt und sich dadurch häufig mit Krankheitserregern infiziert. Andere wiederum vermuten, dass das Immunsystem in dieser Zeit geschwächt und daher anfälliger ist für Viren und Bakterien. 

    Das sind weitere typische Zahnungsanzeichen: 

    • Vermehrter Speichelfluss
    • Wunde Mundpartie
    • Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch
    • Baby hat ständig die Finger oder Gegenstände im Mund
    • Rote Wangen und erhöhte Temperatur
    • Vermehrtes Kuschelbedürfnis
    • Geringerer Appetit
    • Unruhiger Schlaf

    Es können alle Symptome auftreten, einzelne oder selten auch gar keine.

    Was lindert Zahnungsschmerzen? Tipps, Tricks und Hausmittelchen

    Dein Baby spürt, dass etwas in seiner Entwicklung passiert, ist verängstigt und auch verärgert. Daher helfen in erster Linie viel Zuwendung und Geborgenheit. Darüber hinaus gibt es noch einige Tipps, die schon vielen Babys durch die schwere Zeit geholfen haben. Probiere sie einfach mal aus.

    • Kauen auf einem gekühlten Beißring, auf Brot oder Apfelstücken weicht das Zahnfleisch auf
    • Salbei- oder Kamillentee lindert die Entzündung
    • Zahnungsgels mit schmerzstillender Wirkung für die Nacht
    • Entzündungshemmende Tees (Kamille) auf das Zahnfleisch tupfen
    • Regelmäßige Zahnfleischmassagen
    • Ablenkung durch Spielen

    Einige Eltern verwenden auch Zahnungsketten aus Bernstein, die jedoch bei Hebammen und Kinderärzten umstritten sind. Ihre Wirkung gegen Zahnungsbeschwerden ist nicht nachgewiesen und es besteht die Gefahr, dass Kettenelemente verschluckt werden oder sich das Baby mit der Kette stranguliert.

    Die ersten Zähne sind da! Müssen diese direkt geputzt werden? Wie pflege ich Babys erste Zähne richtig?

    Schon der erste Zahn will natürlich gründlich gepflegt werden. Die Milchzähne sind sehr anfällig für Zahnkrankheiten wie Karies – daher sollte dein Baby nach Möglichkeit nicht an süßen Getränken wie Säften nuckeln, sondern lieber Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Auch ist ab sofort die regelmäßige Zahnpflege wichtig, damit sich das Gebiss gesund entwickeln kann. 

    Für die ersten Zähnchen gibt es spezielle Fingerzahnbürsten aus der Apotheke, mit denen du die Zähne deines Babys morgens und abends reinigen kannst. Begleitend dazu kannst du deinem Baby aber auch schon selbst eine Kinderzahnbürste mit weichen Borsten in die Hand geben, mit der es spielend das Zähneputzen lernt. Mama macht es am besten als gutes Beispiel vor. 

    Darf ich eine Zahnpasta mit Fluorid für mein Baby verwenden?

    Fluorid stand in den vergangenen Jahren scharf in der Kritik, weil es sich angeblich schädlich auf die Entwicklung von Kindern auswirkt. Kinderärzte haben aber Entwarnung gegeben, denn erst ab einer Dosis von zwei Zahnpastatuben täglich könnten sich erste gesundheitliche Einschränkungen zeigen. Fluorid hat eine prophylaktische Wirkung auf Karies und stärkt die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes. Daher raten die meisten Zahnärzte dazu, schon gleich ab dem ersten Milchzahn eine fluoridhaltige Zahncreme zu verwenden. 

    Foto: Angela Elbing

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