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    So schützt du dein Baby vor Kälte im Winter
    Mit diesen Tipps für Babyhaut, Kleidung und Kinderwagen kannst du den Winter genießen

    Angekommen in der kalten Jahreszeit stellen sich viele Eltern berechtigt die Frage, wie sie ihr Baby vor Kälte und mitunter eisiger Luft bestmöglich schützen können. Kleine Babys, mit einer zarten, empfindlichen Haut, die wir eigentlich rundum in Watte packen möchten, brauchen jedoch auch die frische Luft. Gerade die Winterluft ist für Kinder besonders wohltuend. Auch uns Erwachsenen kann ein schöner Winterspaziergang helfen, neue Energie zu tanken. Janine Klumper gibt ein paar sinnvolle Tipps, die einfach umgesetzt werden können. Was genau benötigt die Babyhaut, um geschützt zu sein? Wie warm packe ich mein Kind ein, ohne es zu überhitzen und welche Ausstattung brauche ich sonst noch?

    Der Kälte trotzen – mit der richtigen Kleidung klappt es  

    Ist der Plan gefasst, nach draußen zu gehen, stellt sich direkt die erste Frage: Was soll ich meinem Baby anziehen? Bei zu wenig oder dünner Kleidung kann es schnell frieren, bei zu dicker Kleidung schwitzt es zu schnell. Viele Eltern sind unsicher, gerade wenn es der erste Winter mit Baby ist. Die Antwort auf diese Fragen lautet: In kleinen Schritten ausprobieren. Vertraue dir und deinem Gefühl, wie viel Kleidung bei dem jeweiligen Wetter angemessen ist. Und wenn es mal nicht passt, dann hast du eine Erfahrung für das nächste Mal gesammelt. 

    Mein Tipp: Wenn du dir unsicher bist, dann nimm einfach etwas Zusätzliches mit, das zunächst in der Tasche oder im Kinderwagen verstaut wird. 

    Das hilft immer

    Bei uns Erwachsenen gerne verwendet, ist auch für die Kleinsten der Zwiebellook sehr praktisch. Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht vollkommen selbstständig halten. Achte daher darauf, dass dein Baby nicht auskühlt. Wenn dies so ist, wird es dir das zeigen. Mehrere Kleidungsstücke wärmen besser als ein dicker Winteroverall. Die Luftschichten zwischen den Kleidungsstücken speichern die Wärme optimal. Um die Babyhaut nicht allzu stark zu strapazieren, empfiehlt sich als erste Schicht ein Baumwollbody oder einer aus einem Wolle-Seide-Gemisch. Darauf folgt dann ein Strampler oder eine Stumpfhose und ein Shirt, Pulli und/oder Schneeanzug. So ist das Winter-Outfit ist perfekt. 

    Nicht zu vergessen: Die meiste Körperwärme entweicht über den Kopf, daher gehört eine gute Mütze auf jeden Fall dazu. Wenn der Schneeanzug eine Kapuze hat, kann diese zusätzlich über die Mütze gestreift werden. Genauso gilt aber auch anders herum, wenn du aus der Kälte nach drinnen kommst, zieh die Mütze direkt ab. Auch Überhitzung kann gefährlich werden.

    Durch den Winter im Kinderwagen

    Viele Winterspaziergänge werden mit dem Kinderwagen unternommen. Wichtig ist also auch, dass der Kinderwagen der Kälte standhalten muss. 


    Macht also einmal vorab die Kontrolle mit euren Kinderwagen im Freien:

    • Leg deine Hand in den leeren Kinderwagen und lasse sie dort für ein paar Minuten liegen. Kühlt die Hand stark ab? 
    • Beug deinen Oberköper in den Kinderwagen. Spürst du einen starken Luftzug an den Nähten um deinen Kopf herum? 
    • Leg deine Unterarme in den Kinderwagen ab. Halten die Seitenwände den Wind ab?

     

    Manchmal bietet es sich an, den Kinderwagen noch einmal extra zu isolieren. Das klappt super mit einer Styroporplatte, einer Isomatte oder einem Lammfell, die in die Kinderwagenschale gelegt werden. So ist auch der Rücken vor kaltem Wind geschützt. Mitunter werden die Kinderwagen im Keller oder dem Treppenhaus verwahrt, sodass die Schale zusätzlich auskühlt. Nimm die Schale oder den Sitz vor einem Spaziergang wenn möglich mit in die Wohnung oder lege eine Wärmflasche hinein, um die Unterlage vorab aufzuwärmen. Sobald dein Baby im Wagen liegt, nimm die Wärmfalsche vorsichtshalber wieder heraus, da sie sonst zu heiß für die empfindliche Haut werden kann. Statt einer Wärmflasche kann aber ein warmes Kirschkernkissen im Wagen wärmen. 

    Angst vor Überhitzung

    Sobald die Sonne rauskommt, können die Temperaturen aber auch täuschen und es wird dem Baby mitunter schnell zu warm. Am besten mit der Hand am Nacken des Babys fühlen, ob dieser heiß oder sogar feucht durch Schwitzen geworden ist. Dann können dem Kind einfach ein bis zwei Lagen des Zwiebellooks wieder ausgezogen werden. 

    Auch die richtige Pflege schützt vor Kälte

    Nicht nur draußen in der Kälte, auch drinnen in der Wohnung kannst du die empfindliche Haut deines Babys vor Kälte schützen. Warme, trockene Heizungsluft kann dazu führen, dass die Haut schnell austrocknet. Die Haut deines Babys ist noch sehr viel empfindlicher als deine eigene. Besonders im Winter kannst du das häufig an roten, juckenden Stellen beobachten. Wenn du solche Stellen entdeckst, mache dir keine großen Sorgen. Das ist eine normale Reaktion der empfindlichen Haut gegenüber der Kälte. Mit ein bisschen Pflege, wie einer guten Creme oder ein Öl für Babys, beruhigt sich die Haut schnell wieder. Auch wenn du dein Kind durch Kleidung und einem warmen Kinderwagen gut vor Kälte schützt, bleiben noch gewisse Bereiche des Körpers der Kälte ausgesetzt. Du kannst also das Gesicht und besonders auch die Lippen deines Babys mit geeigneten Gesichts- und Fettcremes eincremen und dadurch schützen. Die Cremes legen dann eine Art Schutzfilm über die Haut, was sie widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse macht. An einem wunderschönen Wintertag darf die Sonne natürlich nicht vergessen werden. Um also dein Baby auch vor den Sonnenstrahlen zu schützen, achte am besten auf einen Lichtschutzfaktor von mindestens 20. 

     

    Solange dich dein Baby glücklich anschaut, friedlich schläft und keine Anzeichen von Kälte zeigt, könnt ihr unbeschwert Zeit auch im Winter in der Natur verbringen. Langen Spaziergängen steht also mit ein bisschen Vor- und Nachbereitung nichts im Wege. 

    Hier nochmal alle Tipps zusammengefasst

    • Der Zwiebellook ist für Babys im Winter am besten geeignet.
    • Bei Unsicherheit: Pack dir noch einen zusätzlichen Pulli oder eine kleine Decke ein, die du bei Bedarf verwendest.
    • Die 1. Schicht der Kleidung sollte aus Baumwolle bestehen, da die Haut empfindlich ist. 
    • Babymützen verhindern, dass zu viel Körperwärme verloren geht.
    • Ist der Kinderwagen vor Wind und Kälte geschützt? Bei Bedarf die Schale oder den Sitz vorwärmen oder den Untergrund isolieren.
    • Mit der Hand im Nacken deines Kindes erfühlen, ob es weder zu warm noch zu kalt ist. 
    • Die Haut durch Cremes oder Öle schützen, da trockene Heizungsluft zusätzlich strapazieren kann.

      

    Vergiss nicht: Der erste Winter mit deinem Baby ist voller besonderer Momente, die ihr gemeinsam genießen könnt. Die erste gemeinsame Adventszeit, das erste Weihnachtsfest, der erste Schnee… Habt eine tolle gemeinsame Winterzeit und genießt die schönen Momente.

     

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