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    5 Experten-Tipps zur Babypflege
    Anzeige - So wickelst du dein Baby, diese Pflegeprodukte kannst du verwenden und so gelingt ABHALTEN bei Säuglingen

    Als frischgebackene Mama oder Papa ist es ganz normal, dass ihr bei den ersten Berührungen und Handgriffen “am Baby” noch verunsichert seid und euer Baby am liebsten mit Samthandschuhen anfassen würdet. Es ist ganz normal, dass ihr am Anfang noch unsicher seid. Doch seid beruhigt, das legt sich sehr schnell und ihr werdet selbstbewusster im Umgang mit eurem Baby werden! Lasst euch von der Hebamme oder einer Kinderkrankenschwester im Krankenhaus am besten die ersten richtigen Handgriffe zeigen, wie ihr das Baby sicher haltet, damit es sich wohlfühlt. Doch es gibt nicht nur viele Unsicherheiten beim “WIE”, sondern auch beim “WAS”, wie z.B den richtigen Pflegeprodukten. Wir haben Claudia Purzer – Hebamme und Expertin von WaterWipes – gefragt, worauf wir als Eltern beim Thema Pflege und Wickeln besonders achten sollten und wie genau das "Abhalten" funktioniert und wann es sinnvoll ist.

    1. Muss ich mein Baby wickeln, wenn es schläft?

    Wickel dein Baby 6-8 mal täglich und immer, wenn es irgendwo nass ist, wo keine Windel ist, diese also undicht wird. In dem Fall sollte auch das schlafende Baby geweckt und gewickelt werden. Sollte die Windel dicht sein, dann kannst du es ruhig auch nachts weiterschlafen lassen. 

    Gerade Neugeborene schlafen in den ersten Wochen beim Stillen häufig noch ein, hier kannst du dein Baby auch „wach wickeln“ beim Wechsel zwischen den beiden Seiten der Brust. Danach bekommt es dann im wachen Zustand die zweite Seite. Beobachte dein Baby und verlasse dich auch auf dein Bauchgefühl. Wenn dein Baby wund ist oder du es mit Stoffwindeln wickelst, solltest du häufiger die Windeln wechseln, damit es nicht in der Feuchtigkeit liegt.

    2. Soll ich mein Neugeborenes vor dem Stillen wickeln?

    Generell würde ich erst einmal raten bei einem Neugeborenen nach einer Seite des Trinkens zu wickeln. Stillen wirkt „stuhlanregend“ und das Baby sollte durch das Wechseln der Windel nicht verwirrt werden wenn es „Hungersignale“ gibt und doch eigentlich etwas anderes wollte. In den ersten Lebenstagen schlafen einige Kinder noch sehr viel. Hier kann es sein, dass es Sinn macht, das Baby alle 3-4 Stunden zu wickeln, damit es aufwacht und anschließend angelegt werden kann. Probiere aus, wann für dich der richtige Zeitpunkt ist, dein Baby zu wickeln. Hier bist du die beste Expertin, die dein Kind am besten kennt.

    3. Was versteht man unter „abhalten“ und ist das sinnvoll?

    Die empfindsame Babyhaut kann durch das Liegen in Ausscheidungen gereizt werden. Auch wenn die Absorber der Wegwerfwindeln stark sind und diese viel Feuchtigkeit aufnehmen, kann es hier leider zu Hautproblemen kommen. Die meisten Eltern verlassen sich in der Regel auf den Schutz der Windeln, die in unserem Alltag natürlich sehr praktisch sind. Ich möchte dir die Windeln auch nicht wegnehmen! Allerdings lohnt sich ein Blick auf den Ansatz des Abhaltens. Ganz besonders dann, wenn dein Baby unter Bauchschmerzen leidet, da das Abhalten schon durch die Position Erleichterung verschaffen kann. 

    Abhalten kann die Probleme von Babys lindern, die beim Stillen sehr unruhig werden, da der Darm durch einen Reflex ausscheiden möchte und manche Kinder das als unangenehm und schmerzhaft wahrnehmen. Hier kann es helfen, wenn sie zwischen den beiden Seiten oder kurz nach dem Stillen abgehalten werden. 

    Sinnvoll ist ein Versuch bei sehr sensiblen Kindern, die ungern auch nur wenig Nässe am Körper spüren. Hier ist das Abhalten auch oft eine gute Lösung. Wird dein Baby in der zweiten Nachthälfte besonders unruhig und lässt sich durch nächtliches Stillen nicht wirklich beruhigen, kann das Abhalten helfen, wieder in den Schlaf zu finden. Denn nicht nur bei Stuhlgang, auch nach der Entleerung der Blase, sind viele Babys wieder entspannter. Probiere es einfach einmal aus, wenn es in deinen Tagesablauf passt und beobachte dein Baby dabei. Falls es für dich und dein Kind passt, bleibe dabei und baue es in deinen Wickelalltag mit ein. Abhalten macht letztlich auch wirtschaftlich einen Sinn. Man benötigt viel weniger Windeln, schont somit die Umwelt und den Geldbeutel.

    4. Wie halte ich mein Baby ab?

    Da dein Baby in den ersten Monaten an der Wirbelsäule und den Hüftgelenken noch instabil ist, probiere das Abhalten mit einer der drei folgenden Positionen aus:

     

    • Das Baby liegt auf deinen Unterarmen, der Kopf ist dadurch gestützt. Du hältst die Oberschenkel deines Kindes mit beiden Händen fest, der Po hängt somit frei. Diese Position gibt guten Halt und erleichtert das Zielen.
    • Du setzt dich hin und legst dein Baby auf deinen Oberschenkeln ab. Stützt mit deinem Unterarm das Köpfchen und hältst die Beine etwas hoch. Diese Position ermöglicht den Blickkontakt zum Kind.
    • Du stützt mit einem Arm den Oberkörper deines Babys, die Beine kannst du in dieser Position mit der Hand stabilisieren. Halte hierbei einfach eine Schüssel unter das Gesäß deines Babys.

    Halte dein Baby über eine Schüssel mit einem abgerundeten Rand, das Waschbecken oder der Toilette ab. Wenn dein Baby sich erleichtert hat, reinige den Popo wie gewohnt so pur wie möglich mit Wasser oder einem WaterWipes-Tuch. Bevor du eine neue Windel anlegst, mach noch ein kleines "Luftbad".

    5. Wie wickele ich mein Baby?

    Du benötigst zum Wickeln deines Babys lediglich eine Schüssel mit warmen Wasser, einen Waschlappen, ein weiches Tuch zum trocken Tupfen und natürlich eine frische Windel. Verwende keine Zusätze, keinen Puder, keine Feucht-Öltücher mit chemischen und reizenden Inhaltsstoffen. 

    Wenn du praktische Feuchttücher verwenden möchten, achte unbedingt darauf, dass diese so pur wie möglich sind und auf sämtliche Zusatzstoffe verzichtet wurde, um die zarte Haut deines Babys und den fragilen Säureschutzmantel nicht zu schädigen. Ich empfehle hier gerne WaterWipes Feuchttücher. WaterWipes sind deshalb so praktisch, weil es die einzigen Feuchttücher mit nur zwei Inhaltsstoffen sind – nämlich 99,9 % Wasser und 1 Tropfen Grapefruitkernextrakt, einem natürlichen Hautpflegemittel. Durch ihre so kurze Inhaltsstoffliste eignen sie sich hervorragend für Babys, Neugeborene und Frühchen. 

    Achte auf hüftschonende Wickelgriffe, umfasse die Oberschenkel deines Babys und drehe es sanft zur Seite. Hebe auf keinen Fall beide Beinchen gestreckt nach oben. Falls das Reinigen des Pos so nicht komplett gelingt, greife mit der rechten Hand unter dem linken Beinchen deines Babys durch und umfasse den rechten Oberschenkel und anschließend umgekehrt. Mit diesem Griff kannst du den Intimbereich des Babys gut reinigen ohne zu großen Zug auf die empfindlichen Hüftgelenke und den kleinen Rücken. Nutze die Zeit des Wickelns auch immer für „Luftbäder“ damit die zarte Babyhaut gut abgetrocknet ist, bevor die nächste Windel angelegt wird. Feuchtigkeit und die Reaktion auf reizende Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten sind die Hauptgründe für einen wunden Babypo.

    Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit WaterWipes. Shoppe die reinsten Feuchttücher der Welt hier.

    Fotos: WaterWipes

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    Die Diplom-Kauffrau mit jahrelanger Agentur- und Redaktions-Erfahrung ist Mama von 3 Söhnen und ein absoluter Sonnenschein. Ohne ihr blaues Fahrrad ist Saskia nie unterwegs und wahrscheinlich hat sie deshalb so gute Laune, weil sie die einzige von uns ist, die sich bei Wind und Wetter an der frischen Luft bewegt. Egal wie stressig und voll die Tage sind, Saskia schafft es nicht nur immer top auszusehen, sondern nebenbei auch noch uns allen Komplimente zu machen. Sie bereichert mit ihrem Spirit das Unternehmen und ist für unsere Redaktion zuständig und wer Aufmunterung braucht, der ist bei ihr genau an der richtigen Adresse.

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