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    Denk an dich selbst!
    Diese 12 Dinge machst du mit Sicherheit im ersten Jahr mit Baby komplett falsch!

    Das erste Jahr mit Kind erscheint dir rückblickend vielleicht wie eine Blase, wie glitzernder Nebel, manchmal aber auch wie eine dunkle Wand. Lisa und Katharina von StadtLandMama haben in ihrem Buch WOW MOM endlich mal auf Papier gebracht, was in diesem ersten Jahr mit uns passiert und was genau Mütter generell eigentlich leisten. Wenn schon der Partner, das Umfeld oder die Gesellschaft das nicht immer erkennen und wertschätzen, müssen wir Mütter uns doch zumindest gegenseitig auf die Schulter klopfen. Doch einen Fehler machen wir dabei immer wieder: Wir denken nicht mehr an uns selbst! Ein Appell zu mehr SELBSTFÜRSORGE. 

    Da liegt es, dieses wundersame zarte Wesen, das uns mit einem Stolz erfüllt, den wir so noch nie erlebt haben: unser Baby! Schaut es euch an – haben wir je ein solches Wunder erleben dürfen?

    Nach dem ersten ungläubigen Stolz geht dann der Alltag los – und mit dem Alltag kommen die Herausforderungen (manchmal auch schon mit der Geburt, aber das ist ein anderes Thema). Denn wir wollen ja nichts falsch machen! Wir wollen, dass es unserem Baby gut geht, dass es gesund ist, dass es genug isst, genug Liebe bekommt, genug schläft.

    Klingt logisch, oder? Jede Mama würde das unterschreiben.
    Aber weißt du, für wen das auch gelten sollte? Für dich!

    Denn alles, was du deinem Baby wünschst, brauchst auch du als Mutter.

    Wir Frauen vergessen uns viel zu oft selbst und schauen zuerst nach den Bedürfnissen der anderen. Geht es allen gut? Könnte es ihnen noch besser gehen? Das tun wir oft bis über unsere Erschöpfungsgrenze hinaus. Und wenn es eines gibt, das wir Müttern im ersten Jahr mit Kind wünschen, dann ist es, dass sie sich selbst so behandeln wie ihr Baby. Dass sie darauf achten, dass es ihnen gut geht (oder sich Hilfe holen, wenn nicht), dass sie gesund bleiben, dass sie genug essen trotz des Alltagswahnsinns, dass sie genug Liebe bekommen (von Freundinnen, Eltern, vom Partner…) und dass sie genug schlafen. Okay, das wird schwierig mit dem Schlaf, aber wir sollten ihn nicht völlig aus dem Blick verlieren.

    Wenn jemand Hilfe anbietet – einfach mal annehmen und sich eine halbe Stunde hinlegen. Manchmal bewirkt ja das schon Wunder. Wir nehmen, was wir kriegen können, oder? Und wenn niemand seine Hilfe anbietet – einfach danach fragen. Außenstehenden ist die Last nämlich oft gar nicht wirklich bewusst.

    „Behandle dich selbst so wie dein eigenes Baby!”

    Das erste Jahr mit Kind ist eine Wundertüte. Kein Tag gleicht dem anderen – die Nächte sowieso schon mal nicht. Und doch ist da diese Eintönigkeit aus Wickeln, Schuckeln, Füttern – diese gleichzeitige Über- und Unterforderung. Da ist neben dem riesigen Stolz auch mal ein Quäntchen Verzweiflung, neben der großen Liebe auch mal Wut. Wut auf das Leben da draußen, das einfach weitergeht, Wut darauf, dass das mit der Gleichberechtigung schon rein biologisch nicht so klappt wie vielleicht vorher geplant, Wut auf die eigene Überforderung, obwohl wir doch bislang im Leben eigentlich immer alles hingekriegt haben. Das erste Jahr mit Kind beschert uns die gesamte Emotions-Palette. Ein Auf und Ab der Gefühle. Die Sorge ums Baby, das Verantwortungsgefühl, das Zurechtruckeln der neuen Rollen, die Hormone.

    Da braucht es manchmal einen Mutmacher. Einen, der uns sagt, dass wir die beste Mama für unser Kind sind. Einen, der uns den Druck vermeintlicher Perfektion von den Schultern nimmt. Einen, der uns bestärkt, unseren ganz eigenen Weg zu gehen und sagt: Du bist nicht allein mit all dem Wust an Gefühlen. Heute sind wir das für dich! Das können auch andere Mütter sein. Denn wenn wir nicht untereinander ehrlich sind, dann dreht sich die Spirale immer weiter…und vor allem nach unten. Wir müssen uns nichts gegenseitig vormachen, konkurrieren, uns gegenseitig unter Druck setzen. Nur wenn wir vor anderen und vor allem uns selbst Schwäche zeigen können, werden wir gemeinsam stärker. Du machst nichts falsch und doch so viel. Häng dir deshalb unsere Liste an den Kühlschrank, leg sie dir unters Kissen oder lerne sie am besten direkt auswendig – aber sag sie vor allem weiter!

    Diese 12 Dinge kannst du als Mama im ersten Jahr falsch machen

    • Dich selbst und deine Bedürfnisse nicht ernst genug nehmen ("Im Falle eines Druckabfalls setzen sich zuerst die Erwachsenen die Atemmaske auf, um dann den Kindern zu helfen" – sagen sogar Stewardessen)
    • Denken, das klappt schon alles, wenn du nur härter an dir arbeitest („Stell dich nicht so an!“)
    • Überzeugt sein, alle anderen würden es viel besser hinbekommen („Sie mixt jeden Tag frische Smoothies! In einer aufgeräumten Wohnung!“)
    • Glauben, so ein Kind mache die Liebe zum Partner immer nur größer („Pack deine Socken da weg!“)
    • Hoffen, alles alleine schaffen zu können („Nimm jede Hilfe an, die du kriegen kannst!“)
    • Aufräumen, wenn das Kind gerade schläft („Sleep when the baby sleeps, fold laundry, when the baby folds laundry.“)
    • Davon ausgehen, man mache alles richtig („Das Begleiten eines Babys im Alltag ist wie das Falten eines Spannbettlakens. Niemand weiß, wie es richtig geht.“)
    • Davon ausgehen, man mache alles falsch („DU bist die beste Mama für dein Kind!“)
    • Frust runterschlucken („Hau raus, die Emotionen!“)
    • Sich von anderen reinreden lassen („Nein, das Baby friert nicht, hat keinen Hunger und erstickt auch nicht im Tragetuch.“)
    • Auszeiten nicht nutzen („Hast du die Wahl zwischen Sauna und Spielplatz – nimm den Ort, an dem du am besten schlafen kannst!“)
    • Regelmäßige Dates nur für dich und deinen Partner ganz hinten auf die Prioritätenliste schieben. ("Ein Rollentausch von Mama zu Frau tut selbst bei schlimmster Müdigkeit gut.")

     

    Schau, dass du dir Gutes tust – immer wieder! 

    12 Dinge für 12 Monate des ersten Jahres mit Baby. Das gilt aber natürlich auch darüber hinaus. Deinem Baby wird es gut gehen, wenn es dir gut geht. Und sei dir gewiss: Du bist die beste Mama für dein Kind (ja, auch wenn du dir mal eine Auszeit nimmst!)

    Buchtipp: WOW MOM – Der Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind

    Um Frauen in ihrem Muttersein zu bestärken, haben Lisa und Katharina das Buch WOW MOM geschrieben – den Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind.

    „Eine Leserin schrieb uns nach der Lektüre, wir seien mit WOW MOM das afrikanische Dorf gewesen, das es laut Sprichwort braucht, um ein Kind großzuziehen. Ein Seelentröster, der sie verstanden und beruhigt hat wie eine beste Freundin."

    Mütter werden in ihrem Tun auch heute noch viel zu oft übersehen. Sie brauchen Wertschätzung und Anerkennung, sie brauchen andere Mütter und Zuspruch. In 12 Kapiteln liefern die Autorinnen das alles, mal mit Humor, mal mit Schwermut, mal mit stolzer Leichtigkeit zu geben. dazu bekamen sie tolle Unterstützung: Gastautoren wie das Gewünschteste Wunschkind aller Zeiten, Schlagfertigkeitsqueen Nicole Staudinger und TV-Star Daniela Katzenberger erzählen offen und ehrlich, wie es für sie war, zum ersten Mal Mutter zu werden. Erziehungserxpertin Nora Imlau schreibt, warum es okay ist, beim Stillen ins Smartphone zu schauen, Juramama Nina Strassner hat mal aufgeschrieben, wie viel Jahresgehalt den Müttern eigentlich zustünde, wenn sie alle ihre Tätigkeiten an jemand Externes auslagern würden und Sexualpädagogin Katja Grach erzählt im Interview, warum Männer auch unheimlich gern mit ihrer Frau schlafen, selbst wenn sie sich dafür nicht in heißen Dessous auf dem Bett drapiert hat. Dazu schließt jedes Kapitel mit einem unvorteilhaften, aber ehrlichen Foto von den beiden selbst ab – "ein Foto und seine Geschichte" –, auf dem sie zeigen und erzählen, dass Mutterschaft eben nicht immer instagram-tauglich ist. Als Sahnehäubchen gibt es aber auch noch Mitmachseiten, die du ausfüllen kannst, um das Buch auch zu deiner ganz persönlichen Erinnerung an dieses verrückt-wahnsinnige erste Jahr mit Kind zu machen (wie hätte dein Kind geheißen, wenn die Schwiegermutter den Namen deines Kindes hätte aussuchen dürfen?).   

    Foto: Angela Elbing

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